Suchen

Teilereinigung Kostal nutzt neue Sprintbox-Behälterwaschanlage

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Kostal-Werke in Lüdenscheid und Meinerzhagen nutzen die neue Behälterwaschanlage von Sprintbox im 45.000 m² großen Logistik-Center in Schwerte. Kostal fertigt unter anderem Lenkrad- und Mittelkonsolen-Bedienelemente sowie elektronische Kontaktsysteme für die Automobilindustrie.

Firma zum Thema

Kostal produziert Lenkrad- und Mittelkonsolen-Bedienelemente sowie elektronische Kontaktsysteme für die Automobilindustrie.
Kostal produziert Lenkrad- und Mittelkonsolen-Bedienelemente sowie elektronische Kontaktsysteme für die Automobilindustrie.
(Bild: Kostal)

Hersteller elektrischer Systeme für die Industrie, insbesondere für die Automobilindustrie, stellen erhöhte Reinigungsanforderungen an die Verpackung ihrer Bauteile. Die Sauberraum-Produktion erfordert eine hohe Wasch- und Trocknungsqualität für Behälter, um die empfindlichen Bauteile unversehrt zu den Kunden zu transportieren.

Deshalb nutzen die Kostal-Werke in Lüdenscheid und Meinerzhagen die Behälterwaschanlage vom Sprintbox im Logistik-Center in Schwerte entschieden.

Anlage reinigt rund 2000 Behälter in der Stunde

Bei der Behälterwaschanlage handelt es sich um eine komplett neu entwickelte, zweispurige Durchlaufwaschanlage mit hoher Leistungsfähigkeit: Rund 2000 Behälter, vor allem VDA-KLT, spezifische Trays und Blister sowie Spulen für die Kunden-spezifischen Produkte, können hier pro Stunde im Dreischichtbetrieb gereinigt werden.

Der gesamte Prozess verläuft in präzise aufeinander abgestimmten Schritten: Zunächst schickt Kostal aus den verschiedenen Werken Mischpaletten mit verschmutzten Behältern zum Schwerter Depot von Sprintbox. Mehr als 300 unterschiedliche Behältertypen werden mehrfach täglich auf 250 Paletten mit Shuttle-Transporten angeliefert.

Nach der Vorsortierung und dem Ablösen von Etiketten durchlaufen die Behälter eine 17 Meter lange, zweispurige Reinigungsmaschine. Danach werden die Mehrwegverpackungen wieder in den Lieferantenkreislauf eingeschleust und nach ganz Europa versendet. Mehr als 50 Mitarbeiter kümmern sich täglich um die Reinigung von Behältern und die gesamte Logistik „rund um Behälter“.

Nach dem Trocknen keine Restfeuchtigkeit mehr messbar

Der Clou an der Reinigung ist nicht nur die hohe Waschqualität, sondern auch die anschließende Trocknung. Denn in und auf den Behältern darf keine Restfeuchtigkeit anhaften. Diese würde die empfindlichen elektronischen Bauteile korrodieren lassen, beschädigen und damit unbrauchbar machen. Diese Vorgabe erfüllt die Behälterwaschanlage optimal – nach dem Trocknen ist die Restfeuchtigkeit in den Behälter nicht mehr messbar. Dies ist wichtig, weil zum Beispiel die Spulen direkt nach der Reinigung verpackt werden.

(ID:42776901)