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Als Spezialist für Supply Chain Management und Lean Production hat sich ROI als eine der ersten Unternehmensberatungen ausführlich mit Green- und Lean-Ansätzen beschäftigt. Jenseits dogmatischer Diskussionen zielt das Phasenmodell darauf ab, nach Lean und Green gestaltete Prozessketten im Gesamtkostenoptimum zu realisieren.
Entscheidend ist eine Wertstromanalyse der gesamten Kette. Oft werden die Wertströme nur werksintern betrachtet. Eine intensive Analyse der Zulieferstruktur findet nicht statt. Aber nur die ganzheitliche Betrachtung zeigt den vollen Umfang der in den Produktions- und Lieferprozessen enthaltenen Verschwendungen.
Nur ganzheitliche Betrachtung erkennt Verschwendungen
Die Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, bestehende Denkstrukturen aufzubrechen. Nur so werden versteckte Kosten aufgedeckt und entscheidende Umwelteinflüsse erkannt.
Die Produktgestaltung richtet sich nach den DFMA-(Design-for-Manufacturing-and-Assembly-)Prinzipien sowie nach den optimalen Strukturen in der Lieferkette. Um signifikante Veränderungen der Wertschöpfungsanteile sowie Transportvolumina und -anteile zu ermöglichen, muss dabei auch die Variantenentstehung kritisch überprüft werden. Entscheidende Kriterien sind hierbei, dass die Variantenbildung zu einem möglichst späten Zeitpunkt erfolgt. Dies gelingt oft nur, wenn man neben der reinen Prozesssicht sich auch der Produktgestaltung annimmt.
Schnelle Erfolge sind öfter möglich, als gemeinhin angenommen, weil die komplexen Versorgungsprozesse den Entwicklern unbekannt und in dieser Phase oft noch gar nicht definiert sind. Eine kritische Prüfung vor der Verlagerung einzelner Wertschöpfungsschritte ist daher dringend geboten. Erfolgversprechend ist auch hier die Vorgehensweise der schlanken Produktion: Man beginnt beim Produkt und seiner Entstehung in der Endmontage, bevor man sich zu den einzelnen Vormontagen und Teilefertigungen vorarbeitet.
Monetäre Kriterien sind die Grundlage jeglicher Bewertung
Die Neugestaltung der Endmontage und der Wertschöpfungsanteile ermöglicht die signifikante Verbesserung der Supply Chain. Dafür müssen alle Standorte für End- und Vormontagen geprüft und die LCC-Umfänge neu definiert werden. Die differenzierte Betrachtungsweise kann zu einem Neuaufbau der Strukturen und dadurch zu Kostenvorteilen führen, über die noch niemand im Management nachgedacht hat.
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