Flurförderzeuge Lindes Hydrostatik-Stapler feiern ihren 50-sten

Redakteur: Volker Unruh

Energiesparend, präzise und feinfühlig – das Herz des Linde-Staplers schlägt inzwischen 50 Jahre: 1960, auf der Industriemesse in Hannover, wurde der erste Stapler mit hydrostatischem Antrieb vorgestellt. Der Stapler mit der Modellbezeichnung Hubtrac H3K startete eine Erfolgsgeschichte, die Linde Material Handling zum führenden Hersteller von Gegengewichtstaplern in Europa gemacht hat.

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Herzstück eines jeden verbrennungsmotorischen Staplers von Linde im Traglastbereich bis 18 t ist der hydrostatische Antrieb, schreibt die Linde Material Handling GmbH aus Aschaffenburg. Dieser hydrostatische Antrieb sei untrennbar mit den feinfühligen, präzisen Fahr- und Hubeigenschaften der Stapler sowie ihrem sparsamen Energieverbrauch und ihrer Wartungsfreundlichkeit verbunden.

Prinzip des hydrostatischen Antriebs bis heute bewährt

Auch wenn sich das Prinzip des hydrostatischen Getriebes bis heute nicht geändert habe, so Linde weiter, seien den Entwicklungsingenieuren von Linde MH doch immer wieder entscheidende technische Verbesserungen gelungen.

Mit der vierten Generation der Linde-Hydrostatik behauptet der Staplerbauer nach eigenen Aussagen seine Technikführerschaft: in die kompakte Antriebsachse sind zwei langsam laufende Hydromotoren integriert, welche die Antriebsräder direkt, also ohne Untersetzungsgetriebe, antreiben.

Stapler mit hydrostatischem Antrieb stets weiterentwickelt

Linde Material Handling habe sich nie auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Vielmehr sei der jeweilige Erfahrungsstand die Ausgangslage gewesen, nach weiteren Optimierungspotenzialen für Fahrantrieb und Hubhydraulik zu forschen. Als bestes Beispiel nennt Linde die Entwicklungsschritte der Antriebsachse: Wo einst eine Drehzahl von 3500 U/min anlag, sind es heute beim aktuellen Langsamläufer gerade noch 170 U/min.

Diese Fortschritte würden ein hohes Systemverständnis voraussetzen, das bei Linde durch die Verbindung von Fahrzeugentwicklung und Antriebstechnik unter einem Unternehmensdach gegeben sei. Somit könnten sich Kunden auch in Zukunft darauf verlassen, dass sie mit der Marke Linde technisch führende und gleichzeitig wirtschaftlichste Staplertechnik erwerben, so Theodor Maurer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Linde Material Handling.

Hydrostatischer Antrieb ermöglicht flexibleren Einbau in den Stapler

Hauptbestandteile des Hydrostatik-Antriebs von Linde sind die Hydrostatikpumpe und die beiden Radmotoren. Im Unterschied zum hydrodynamischen Getriebe kann durch die Schlauchverbindung zwischen Pumpe und Radmotoren ein für das Fahrzeug optimaler, flexibler Einbau gefunden werden. Zudem kommt das hydrostatische Getriebe ohne Kupplung, Handschaltung, Getriebe und Bremsen aus, was sich in geringeren Wartungskosten widerspiegelt.

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