Studie

Logistikimmobilien-Markt Deutschland boomt auch in der Krise

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Prologis verfügt als weltweit führender Anbieter von Logistikimmobilien über mehr als 44 Mio. m2 Lagerfläche in Nordamerika, Europa und Asien. Der Kundenkreis umfasst nach eigenen Angaben Hersteller, Handels- und Transportunternehmen, Logistikdienstleister sowie andere Firmen mit großem Distributionsaufkommen.

Genaue Auskunft über Stärke, Art und Lage der Immobilien

Laut Studie gibt es in Deutschland zum momentanen Zeitpunkt Logistikimmobilien von 330 Mio. m2, ±10%. Davon sind nach Berechnungen der Autoren etwa 15%, also 50 Mio. m2, dem investitions-relevanten Markt zuzurechnen.

Ein zentraler Teil der Untersuchung ist die Identifizierung von Logistikstandorten in Deutschland. Um die tatsächliche Relevanz einer Logistikregion zu ermitteln, wurden zwei Indizes zu Grunde gelegt: die Logistikattraktivität und die Logistikintensität einer Region.

Der Attraktivitäts-Index misst die Rahmenbedingungen beziehungsweise das Standortangebot für Logistikansiedlungen innerhalb Deutschlands auf Kreisebene. Der Intensitäts-Index gibt Auskunft darüber, welche Standorte innerhalb Deutschlands die höchste Logistikkonzentration aufweisen.

Logistikflächen und Logistikunternehmen auf fünfstelliger Postleitzahlen-Ebene angegeben

Da bei diesem Index die Regionen unter anderem hinsichtlich gebauter Logistikflächen und Anzahl angesiedelter Logistikdienstleister auf fünfstelliger Postleitzahlen-Ebene identifiziert werden, gibt die Studie erstmals umfassend und genau Auskunft darüber, welche Gewerbegebiete innerhalb der Top-Logistikregionen stark sind, welche Art von Logistik-ansiedlungen vorherrschen und wo diese liegen.

Die einzelnen Standorte können hinsichtlich ihrer logistischen Funktion laut Studie in vier unterschiedliche Standort-Typen eingeteilt werden. Hamburg, Bremen und Rhein-Main wurden wegen der hohen Attraktivität und Intensität sowie wegen ihrer logistischen Eignung von den Autoren als „globale Air & Sea Gateways“ klassifiziert. Als „europäische Gateways“ gelten die Regionen Niederrhein (Duisburg, Düsseldorf), Hannover und Nürnberg.

München, Berlin, Stuttgart, Kölner Bucht sowie das mittlere/östliche Ruhrgebiet zählen zu den „regionalen Versorgern“. Die übrigen Top-Logistikstandorte sind „Spezialisten“, die durch ihr bestimmtes Angebot für Investoren interessant sind.

Insgesamt vermittelt die Studie einen umfassenden Überblick über den Logistikimmobilien-Markt in Deutschland. Sie wird so zum Nachschlagewerk für alle Interessengruppen dieses Marktes.

(ID:319134)