Studie Logistikimmobilien-Markt Deutschland boomt auch in der Krise

Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

In einer zur Fachmesse Transport Logistic 2009 erschienenen Studie zum Markt der Logistikimmobilien in Deutschland wird erstmals wissenschaftlich fundiert ein auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten boomender Wirtschaftsbereich analysiert und strukturiert, über den bisher nur ungenaue Kennzahlen und Daten vorlagen.

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Der brasilianische Elektromotoren-Hersteller WEG hat in seiner neuen Europazentrale nach pünktlicher Übergabe durch den Logistikimmobilien-Entwickler Alcaro Invest am 1. September 2009 in Kerpen den Betrieb aufgenommen. Bild: Alcaro Invest
Der brasilianische Elektromotoren-Hersteller WEG hat in seiner neuen Europazentrale nach pünktlicher Übergabe durch den Logistikimmobilien-Entwickler Alcaro Invest am 1. September 2009 in Kerpen den Betrieb aufgenommen. Bild: Alcaro Invest
( Archiv: Vogel Business Media )

Obwohl sich der deutsche Markt für Logistikimmobilien in den letzten Jahren enorm entwickelt hat, fehlte es bisher an wissenschaftlichen Grundlagen für eine umfassende Untersuchung der Branche. Es fehlen etwa einheitliche Definitionen für den Begriff „Logistikimmobilie“.

Die Studie „Logistikimmobilien in Deutschland — Markt und Standorte“ behebt seit kurzem diesen Zustand. Sie definiert unterschiedliche Typen von Logistikimmobilien, analysiert, strukturiert und beschreibt die wichtigsten und attraktivsten Logistikstandorte hierzulande und zeigt spezifische Markttrends auf.

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Marktnahe Studienergebnisse dank renommierter Beteiligter

Grundlage der Marktberechnungen ist die vom Fraunhofer ATL entwickelte Logistikimmobilien-Datenbank mit über 5000 Einträgen. Für die Marktnähe der Studienergebnisse sorgen die beteiligten, durchweg renommierten Unternehmen: Deka Immobilien GmbH, Goldbeck International GmbH, ING Real Estate Investment Management GmbH, Jones Lang Lasalle GmbH sowie Prologis Germany Management GmbH.

„Als Immobilienmakler kommen wir aus der ‚mikroökonomischen‘ Sicht mit konkreten Markttransaktionen, während die Fraunhofer-Studie in weiten Teilen den ‚makroökonomischen‘ Weg geht und sich von dort der Realität nähert“, begründet Rainer Koepke, Leiter Industrie-Immobilien bei der Jones Lang Lasalle GmbH, die Teilnahme seines Unternehmens an der Studie. Gemeinsam mit den anderen Partnern hätte sein Haus die Studie aktiv unterstützt und mit Inhalten ergänzt.

Jones Lang Lasalle ist als Finanz-, Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im Immobilienbereich weltweit mit rund 180 Büros vertreten und in mehr als 750 Städten in 60 Ländern tätig. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug im vergangenen Jahr 2,7 Mrd. Dollar.

Logistikimmobilien-Experten schätzen Untersuchung hoch ein

Auch Christian Bischoff, Managing Director Prologis Northern Europe, zeigt sich überzeugt von der Untersuchung: „Ein breiter Ansatz unter Einbeziehung aller relevanten Player im Markt und aufbauend auf bereits Vorhandenem hat nun zum Erfolg geführt. Ich bin sicher, dass diese Studie sich rasch zum Standardwerk der Branche entwickelt, und danke allen Mitwirkenden für die gelungene Arbeit“, so Bischoff.

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