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VDMA Markenkommunikation und Intralogistik

Die 2. Impulswerkstatt Intralogistik gab im September in Hamburg Antworten auf Fragen, wie im B2B-Umfeld Emotionen erzeugt und Marken mit Wiedererkennungs- und Identifikationswert kreiert werden.

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Matthias Klug von der Hamburger Still GmbH zeigte an zahlreichen Beispielen, wie sein Unternehmen emotionale Markenkommunikation und Kundenbindung umsetzt.
Matthias Klug von der Hamburger Still GmbH zeigte an zahlreichen Beispielen, wie sein Unternehmen emotionale Markenkommunikation und Kundenbindung umsetzt.
(Bild: VDMA)

Gezeigt wurde auch, wie erfolgreiches Contant-Marketing aussieht und welche Rolle soziale Medien in der Kommunikationsstrategie von Unterhemen spielen. Zur Impulswerkstatt hatten der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik und der Flurförderzeug-Hersteller Still. In ihrer Studie zur Markenführung in der Logistik hat die Agentur Get the Point festgestellt, dass das Bewusstsein für emotionale Markenbildung in den Unternehmen angekommen ist. Bei der Umsetzung gebe es jedoch zahlreiche Herausforderungen, erklärte Agenturchef Clemens Meiß in seinem Vortrag. Wichtig sei es, zunächst herauszuarbeiten, was die Marke einzigartig mache und die Leistung des Unternehmens dann auf den Punkt zu bringen. Dabei müsse man den Blick auf das Ganze richten und die Mitarbeiter mitnehmen, denn Marken würden „von innen nach außen“ gemacht.

Auf welchen Wegen erreicht man seine Zielgruppe?

Wie Tradition und Moderne in einem neuen Markenauftritt erfolgreich vereint werden konnten, zeigte Dr. Matthias Schweizer auf, Inhaber der Agentur a1kommunikation und verantwortlich für das Marketing des Stuttgarter Intralogistik-Anbieters Viastore: „Markenführung ist eine Managementdisziplin und kein Job für die Marketingabteilung, denn die Unternehmensstrategie und die Markenstrategie sind eng miteinander verknüpft.“ Eine Frage, die viele Teilnehmer beschäftigte, warf Daniel Terner auf, Marketingleiter und Mitglied der Geschäftsleitung von AEB: „Wie erreiche ich eigentlich noch meine Zielgruppe?“ Die Antwort sieht Terner im Content Marketing und einem Mix aus verschiedenen Kommunikationskanälen. Dabei dürfe Content aber keine platte Werbung sein, weshalb er den Teilnehmern empfahl, für die Erstellung hochwertiger Inhalte Journalisten einzustellen. Diesem Aufruf konnten Frank Brandmaier, Leiter der Medienarbeit bei der Kion Group, und Holger Paul, Leiter Kommunikation und Pressesprecher des VDMA, nur zustimmen – schließlich arbeiteten beide vor ihrem Wechsel in ihre aktuelle Position als Journalisten.

Ein ganzer Strauß an Kundenbindungsmaßnahmen

Über aktuelle Erkenntnisse des Neuromarketings und ihre Anwendung im B2B-Bereich berichtete Prof. Dr. Thomas Gey, Professor für Marketing & Strategische Unternehmensentwicklung an der Nordakademie in Hamburg. Er zeigte an Beispielen, wie diese gezielt genutzt werden können, um die Markenattraktivität zu steigern. Wie Still auf emotionale Markenkommunikation und Kundenbindung setzt, zeigte Matthias Klug, Leiter internationale Unternehmenskommunikation, den Teilnehmern anhand zahlreicher Beispiele: vom Anzeigenmotiv über die Vertriebsunterstützung via iPad-App sowie Kundentagen und Messeauftritten inklusive Musical bis hin zu den passenden Give-aways.

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