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Luftfracht Mense „reglementierter Beauftragter“

Die Mense Dienstleistung Exportverpackung & Logistik GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Hamm-Uentrop hat den Status des „reglementierten Beauftragten“ erhalten. Damit erkennt das Luftfahrtbundesamt (LBA) an, dass der Dienstleister umfassende Maßnahmen zum Schutz der zivilen Luftfahrt vor terroristischen Angriffen erfüllt.

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Mense-Geschäftsführerin Katrin Wetzel freut sich über den Status des „reglementierten Beauftragten“ für ihr Unternehmen.
Mense-Geschäftsführerin Katrin Wetzel freut sich über den Status des „reglementierten Beauftragten“ für ihr Unternehmen.
(Bild: Mense)

„Alles ist drin ist das Credo und der Grundsatz all unserer Handlungen“, so die Mense-Geschäftsführerin Katrin Wetzel. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 2007 ist Mense Dienstleistung Exportverpackung & Logistik eigenen Angaben zufolge zu einem der stärksten Dienstleister in der Region herangewachsen und Spezialist, wenn es um die fachgerechte Verpackung für den internationalen Warenverkehr geht. Durch den Erhalt des Status ist das Unternehmen jetzt Teil der sicheren Lieferkette geworden. Das bedeutet, dass die Luftfrachten, die von einem reglementierten Beauftragten aufgegeben werden, im weiteren Verlauf der Transportabwicklung als sicher gelten und somit keinen zusätzlichen Sicherheitskontrollen unterzogen werden müssen.

Luftfracht schneller und günstiger transportieren

„Der Status ist an die Einhaltung strenger Sicherheitsvorschriften geknüpft und ermöglicht es, Luftfrachten schneller und kostengünstiger zu transportieren“, so Wetzel. Das Luftsicherungsgesetz und EU-Vorschriften schreiben vor, welche genauen Sicherheitsvorkehrungen der Dienstleister treffen muss, um den Status zu erlangen. „Es soll sichergestellt werden, dass keine verbotenen Substanzen via Luftfracht transportiert werden und somit die Flugsicherheit gefährdet würde.“

Bevor dieser Status erlangt werden konnte, musste Mense ein entsprechendes Sicherheitsprogramm einreichen. In diesem Programm werden die Methoden und Verfahren beschrieben, die der Beauftragte einzuhalten hat, um den Anforderungen der Verordnung gerecht zu werden. Des Weiteren müssen Unternehmen mit dem Status „reglementierter Beauftragter“ einen Sicherheitsbeauftragten ernennen. Diese Person ist dem LBA namentlich zu benennen und wird im Vorfeld einer umfangreichen Zuverlässigkeitsüberprüfung unterzogen. Außerdem sorgt der Sicherheitsbeauftragte für die Einhaltung der für sein Unternehmen geforderten Sicherheitsbestimmungen und -maßnahmen. Diese besagen unter anderem, dass während des Verpackungsvorganges sichergestellt werden muss, dass die Ware nicht durch unbefugte Zugriffe beeinträchtigt oder manipuliert wurde.

Ware kann als sicher deklariert werden

Im Zusammenhang mit dem reglementierten Beauftragten ist auch häufig die Rede vom „bekannten Versender“. „Der bekannte Versender ist ein Gütezeichen dafür, dass die sichere Versendung von Luftfracht unter Einhaltung der gesetzlich geforderten Sicherheitsstandards gewährleistet wird“, so Geschäftsführerin Wetzel. „Der Status vereinfacht und beschleunigt die Abfertigungsprozesse in der Luftfracht.“

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