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Logistikzentren Mitarbeiter bestreiken Edeka-Lager

| Redakteur: Robert Weber

Mitarbeiter der Edeka-Handelsgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen bestreiken mehrere Logistikzentren des Retailers. Kommissionierer, Fahrer und Verwaltungsangestellte fordern in der laufenden Tarifrunde ein Arbeitgeberangebot. Warenauslieferungen an Filialen teilweise gestoppt.

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Könnten leer bleiben: Die Edeka-Logistiker in Nordbayern, Sachsen und Thüringen streiken. Bild: Wilhelmine Wulff/pixelio.de
Könnten leer bleiben: Die Edeka-Logistiker in Nordbayern, Sachsen und Thüringen streiken. Bild: Wilhelmine Wulff/pixelio.de
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit Montag, den 16. Mai 2011, bestreiken Edeka-Mitarbeiter die Logistikzentren Marktredwitz, Gochsheim, Sachsen und die Auslieferungslager in Hof und Borna. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bestätigte in der „Frankenpost“, dass Warenauslieferungen zu den einzelnen Edeka-Filialen vorerst gestoppt seien.

Das Ziel der Streikenden ist ein Angebot von Arbeitgeberseite in der laufenden Tarifrunde. Verdi fordert die Erhöhung der Löhne und Gehälter um 120 Euro ab April und die Abschaffung der Altersstaffeln. Gleichzeitig sollen Auszubildende 40 Euro mehr im Geldbeutel haben.

Angst vor Schließung

Nach Informationen der Regionalzeitung machen sich die Beschäftigten in Marktredwitz auch Sorgen um ihren Lagerstandort. Denn Edeka baut an der Autobahn A4 zwischen Chemnitz und Dresden ein neues Logistikzentrum. Die Immobilien in Hof und Borna werden im kommenden Jahr deshalb bereits geschlossen. Die Nordbayern haben Angst, dass auch ihr Logistikzentrum dicht gemacht werden könnte.

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