Lagereffizienz Mundinger setzt lieber auf Gabelstapler und Ohra-Schwerlastregale

Redakteur: Peter Königsreuther

Mundinger Transport, Spedition für stählerne Stabmaterialien, setzt in Rudersberg konsequent aufs Materialhandling per Gabelstapler statt Kran. Dafür braucht es aber die richtigen Regalsysteme.

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Statt auf Krane setzt Mundinger Transport beim Handling von Langgut jetzt konsequent auf Gabelstapler, weil das effizienter ist. Und Ohra-Schwerlast-Kragarmregale unterstützen das Konzept im neuen Mundinger-Lager in Rudersberg.
Statt auf Krane setzt Mundinger Transport beim Handling von Langgut jetzt konsequent auf Gabelstapler, weil das effizienter ist. Und Ohra-Schwerlast-Kragarmregale unterstützen das Konzept im neuen Mundinger-Lager in Rudersberg.
(Bild: Ohra)

Weil Mundinger Transport das Stabmaterial zum Teil vereinzelt sowie auch auftragsbezogen bündelt, verpackt und sogar sägt, ist Effizienz beim Materialhandling besonders wichtig. Mundinger setzt deshalb jetzt auf Stapler, weil sie deutlich flexiblere und effizientere Logistikprozesse erlauben als Krane, wie es heißt. Auch ließe sich mit mehr Staplern die Umschlagleistung des Lagers sehr einfach steigern – das sei mit Kranen nicht so leicht möglich. Um diese Philosophie umzusetzen, musste aber das gesamte Konzept des neuen Lagers in Rudersberg auf die Leistungen eines Standardstaplers abgestimmt werden. Die Basis bilden zehn bis zu 74 Meter lange Schwerlast-Kragarmregale von Ohra Regalanlagen, deren Fachlast 4 Tonnen erlaubt und eine Feldlast von 40 Tonnen.

Das Lager um den Stapler herum auslegen

Blank- und Edelstähle werden jetzt in Langformaten und Bundlängen von 3 bis 6 Metern in Kragarmregalen gelagert. So könne mit dem Stapler gezielt und schnell auf einzelne Artikel zugegriffen werden. Eingesetzt werden sollten Standardstaplern der 5-Tonnen-Klasse, die eine Last bis 4 Tonnen leicht bewegen können. Jedes Regalfach wird dabei mit einer Staplerladung befüllt, um die Prozesse möglichst einfach zu halten. Als sicher zu erreichende Hubhöhe setzten die Mundinger-Spezialisten 5,5 Meter an, wobei die Ohra-Systeme mit ihren 5,25 Metern dem Wunsch sehr nahe kommen.

Durch den Einsatz massiver Stahlprofile für alle tragenden Elemente sind die Ohra-Kragarmregale besonders belastbar, heißt es. Wichtig war für Mundinger auch die feine Rasterung von 5 Zentimetern bei den eingehängten Kragarmen. So können die Fachhöhen sehr genau an die tatsächliche Höhe der Bunde angepasst werden. So kann der Regalplatz optimal ausgenutzt und die erforderlichen Hubhöhen minimiert werden – denn jeder eingesparte Zentimeter reduziert die Zeit beim Handling, betont Mundinger.

Eine 40-prozentige Steigerung des Personaleinsatzes

Die insgesamt zehn bis zu 74 Meter langen Zeilen einseitiger und doppelseitiger Kragarmregale bieten Platz für einen Bestand von aktuell 6.500 Tonnen an Stahllanggut. Die Lagerung erlaube einen guten Überblick über die eingelagerten Waren. Zusammen mit dem präzisen Zugriff auf die einzelnen Artikel würden Fehler bei der Auslieferung minimiert. Das einfachere Handling reduziert im Vergleich zu einem Bodenlager Schäden an der Ware, erklärt Mundinger. Vor allem aber ermöglicht das Lager hocheffiziente Lagerprozesse. Denn verglichen mit einem per Kran bedienten Langgutlager ist der Personaleinsatz nun rund 40 Prozent effektiver, wie sich gezeigt hat. Auch kurzfristige Auslieferungen sollen sich problemlos ausführen lassen. Das sei wichtig, denn in der Regel liefere Mundinger Transport die Bestellungen innerhalb von 24 Stunden aus. Und auch die anliefernden Lkw profitieren von dem auf Geschwindigkeit getrimmten Lager, denn die Wartezeit liege maximal bei 60 Minuten, bis ein Lkw entladen ist.

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