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Distributionslogistik Nach 999.999 km kriegt „Sven“ einen neuen Tacho

Eleftherios Tzaferis aus Dormagen bei Düsseldorf hat mit seinem Ford Transit Kastenwagen die 1-Mio.-km-Marke geknackt. Jetzt bekam das Auto, das der selbstständige Spediteur quer durch Europa bewegt, einen neuen Tacho.

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Der Ford Transit Kastenwagen des gebürtigen Griechen Eleftherios Tzaferis aus Dormagen bei Düsseldorf bekam einen neuen Tacho eingebaut, denn der alte hörte bei 999.999 km auf zu zählen.
Der Ford Transit Kastenwagen des gebürtigen Griechen Eleftherios Tzaferis aus Dormagen bei Düsseldorf bekam einen neuen Tacho eingebaut, denn der alte hörte bei 999.999 km auf zu zählen.
(Bild: Ford)

Das gibt es nicht alle Tage: 25 Erdumrundungen oder zwei Mal zum Mond und fast einmal zurück. Der selbstständige Spediteur Eleftherios Tzaferis aus Dormagen hat dieser Tage mit seinem weiß lackierten Ford Transit Kastenwagen (2,4-l-Diesel, 103 kW/140 PS, Erstzulassung 19. Juli 2010) die 1-Mio.-km-Marke geknackt.

Die Million wird selten geknackt

Das Arbeitsmittel des Spediteurs wurde nun vom Ford-Partner Peter Pesch in Dormagen gewartet. Dort bekam der Kastenwagen von Tzaferis einen neuen Tacho eingebaut, denn der alte hörte bei 999.999 km auf zu zählen. Den Tacho einfach zurückzustellen, ist natürlich nicht erlaubt.

Eleftherios Tzaferis, 58, kam zum Austausch des Tachos seines Ford Transit Kastenwagens gerade aus Oslo. Es gibt praktisch kein Land in Europa, in dem er noch nicht beruflich unterwegs war.
Eleftherios Tzaferis, 58, kam zum Austausch des Tachos seines Ford Transit Kastenwagens gerade aus Oslo. Es gibt praktisch kein Land in Europa, in dem er noch nicht beruflich unterwegs war.
(Bild: Ford)

Dass ein Kunde mit seinem Auto die magische Grenze von 1 Mio. km erreicht, erlebt Autohaus-Geschäftsführer Pesch eher selten. „Mag sein, dass gar nicht so wenige Fahrzeuge diese Leistung schaffen, aber die werden dann halt vorher verkauft und ins Ausland exportiert“.

Unterwegs für Lebensmittelkonzerne

Nicht so der Ford Transit Kastenwagen von Eleftherios Tzaferis. Der gebürtige Grieche kam zum Servicetermin bei seinem Ford-Händlerbetrieb gerade aus Oslo, und das bereits zum zweiten Mal in jener Woche. Es gibt praktisch kein Land in Europa, in dem er noch nicht beruflich unterwegs war. Dass er in einer Woche 6000 km fährt, gehört für ihn zum Alltag.

Dass ein Kunde mit seinem Auto die magische Grenze von einer Million Kilometer erreicht, erlebt Autohaus-Geschäftsführer Heinz-Joachim Pesch (l.) eher selten (daneben Spediteur Eleftherios Tzaferis, Selen As vom Ford-Kundenzentrum und Thomas Juraschek, Ltr. Nutzfahrzeuge der Ford-Werke).
Dass ein Kunde mit seinem Auto die magische Grenze von einer Million Kilometer erreicht, erlebt Autohaus-Geschäftsführer Heinz-Joachim Pesch (l.) eher selten (daneben Spediteur Eleftherios Tzaferis, Selen As vom Ford-Kundenzentrum und Thomas Juraschek, Ltr. Nutzfahrzeuge der Ford-Werke).
(Bild: Ford)

„Ich transportiere sehr oft Duft- und Aromastoffe für große Lebensmittelkonzerne“, berichtet der 58-Jährige. Oftmals beschafft er sich auch Ladung auf der Internetseite von Frachtenbörse, um Leerfahrten zu vermeiden. Auch mit Ford-Teilen war er schon in Skandinavien unterwegs. „In meinem Ford Transit kann ich bis zu 1,2 t transportieren“, so Tzaferis nicht ohne Stolz.

Persönliche Beziehung

Der Spediteur hat, abgesehen von den kurzen Stunden Erholungsschlaf auf den Sitzen und bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h, bislang rund 16.700 Stunden am Steuer seines Ford Transit Kastenwagen verbracht, was fast zwei Jahren Lebenszeit – ununterbrochen – entspricht. Kein Wunder, dass man da leicht eine persönliche Beziehung zu seinem Fahrzeug entwickelt. Tzaferis nennt seinen Kastenwagen „Sven“ – warum auch immer.

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