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Lagerverwaltung Neue Lagerverwaltung für eiskalte Fische

Redakteur: Gary Huck

Das Lagerverwaltungssystem (LVS) von Pierau Planung soll dem Direktimporteur von Fisch- und Fischprodukten Rud. Kanzow GmbH & Co. KG die Abwicklung von Lagerprozessen erleichtern.

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Bei einer intakten Kühlkette werden Produkte per Kühlschiff/Tiefkühl-Lkw geliefert und bei mindestens -20 °C eingelagert.
Bei einer intakten Kühlkette werden Produkte per Kühlschiff/Tiefkühl-Lkw geliefert und bei mindestens -20 °C eingelagert.
(Bild: Pierau)

Pierau entwickelte das neue LVS anhand detaillierter Soll/Ist-Analysen, basierend auf Mitarbeiterinterviews, Best-Practice-Vorgaben und Workshops. Die Zielsetzung ist laut Rud. Kanzow dabei, eine eigenständige Durchführung aller Lagertätigkeiten durch das eigene Personal zu ermöglichen. Bisher nutzt das Importunternehmen für die Abwicklung des Wareneingangs, der Kommissionierung und des Warenausgangs ein System des Kühllogistikspezialisten Frigo. Auf deren Firmengelände in Hamburg-Altenwerder befindet sich das Kühllager von Rud. Kanzow. Dort lagern laut Unternehmen rund 450 verschiedene Artikel, gemischt zollpflichtig und zollfrei.

Mehr Flexibilität für die Mitarbeiter

„Im -20 °C kalten Hauptlagerbereich setzen wir feste wie auch verschiebbare Hochregale ein“, erklärt Tim Bähre, Lagerleiter bei Rud. Kanzow. Er führt weiter aus: „In einer Superfreeze-Zone (-60 °C) sind Einzelpakete nach dem Prinzip der chaotischen Lagerung abgelegt. Weil die vorhandenen Kapazitäten per se knapp sind, dienen uns die von Frigo genutzten Flächen als zusätzliches Überlauflager.“ Das neue LVS-Konzept von Pierau Planung soll den Mitarbeitern mehr Flexibilität bieten und den Überblick über die eigenen Bestände erleichtern. „Daraus resultiert mehr Transparenz über die gesamte Logistik – und das wiederum reduziert das Fehlerpotenzial“, so Andreas Löwe, Projektleiter bei Pierau.

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