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Supply Chain Neue Logistikkonzepte bei DMG/Mori Seiki –Transportkosten runter

| Redakteur: Robert Weber

Vor wenigen Wochen eröffnete Gildemeister sein neues Logistikzentrum in Seebach. Rund 18 Mio. Euro flossen in Entwicklung, Montage und Logistik in Thüringen. Jetzt legt DMG/Mori Seiki nach. Die Transportkosten sollen runter.

Stellten die weltweiten Pläne von DMG/Mori Seiki für 2013 vor: Dr. Masahiko Mori (links) und Dr. Rüdiger Kapitza.
Stellten die weltweiten Pläne von DMG/Mori Seiki für 2013 vor: Dr. Masahiko Mori (links) und Dr. Rüdiger Kapitza.
(Bild: Kroh)

„Wir müssen unsere Maschinen da bauen, wo sie nachgefragt werden”, begründete Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstandsvorsitzender der Gildemeister AG, auf der Pressekonferenz anlässlich der Hausausstellung die Bauaktivitäten von DMG/Mori Seiki. Das Ziel der Werkzeugmaschinenbauer: Die Transportkosten sollen um durchschnittlich 15 % gesenkt werden. Der Manager machte aber auch deutlich, dass man die Stückzahlen in den bestehenden Werken nicht reduzieren wolle. „Wir produzieren spezielle Maschinen lokal, um dort Marktanteile zu gewinnen.”

Lokale Produktion und lokale Logistik

Nach der Eröffnung des Mori-Werkes in Davis (USA) im vergangenen November soll im Oktober 2013 im chinesischen Tianjin ein neues Werk für Horizontal-Bearbeitungszentren mit einer Kapazität von 100 Stück pro Monat an den Start gehen. „Dieser Standort dient auch als Zulieferer für unsere anderen Werke weltweit”, erläuterte Dr. Masahiko Mori, Präsident der Mori Seiki Co. Ltd. Das DMG-Werk in Shanghai werde 2013/2014 erweitert und die Kapazität von 2000 auf über 4000 Maschinen pro Jahr gesteigert. Ebenfalls spätestens 2014 sollen am russischen Standort in Ulyanovsk Ecoline-Maschinen gebaut werden.

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