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Supply Chain Security Optima sichert souverän seine Lieferkette

Laut VDMA-Umfragen kommt es wegen Covid-19 bei einem Großteil der Unternehmen zu Störungen und Ausfällen der Lieferketten. Optima hat in den vergangenen Jahren Maßnahmen ergriffen, um für solche Situationen vorbereitet zu sein.

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Im Logistikzentrum der Optima-Unternehmensgruppe in Schwäbisch Hall-Hessental dauert es nur 60 s, bis ein Teil aus dem automatischen Kleinteilelager (AKL) ausgelagert ist.
Im Logistikzentrum der Optima-Unternehmensgruppe in Schwäbisch Hall-Hessental dauert es nur 60 s, bis ein Teil aus dem automatischen Kleinteilelager (AKL) ausgelagert ist.
(Bild: Optima)

Optima baut Verpackungsmaschinen, Abfüllanlagen sowie Turnkey-Lösungen für die Pharma-, Consumer-, Nonwovens- und Life-Science-Industrie – weltweit. Das seit März 2019 in Betrieb befindliche Logistikzentrum der Unternehmensgruppe in Schwäbisch Hall-Hessental verlassen täglich durchschnittlich 125 Ersatzteilsendungen, seit Beginn der Corona-Krise hatte der „Absatz“ von Ersatzteilen kurzfristig sogar um rund 50 % zugenommen. Mit besonderen strategischen Maßnahmen schon im Vorfeld der Corona-Krise und einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe hat Optima die Maschinenverfügbarkeit und seine Dienstleistungsbereitschaft während der Pandemie gesichert.

Beschaffungsschwerpunkt Europa

„Mit dem neuen Logistikzentrum, dem ,Herz‘ der Optima-Logistik, einer hervorragenden Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe sowie beschaffungsstrategischen Maßnahmen im Vorfeld der Pandemie konnte die Lieferkette erfolgreich aufrechterhalten werden“, sagt Heiko Funk, Geschäftsführer der Optima Materials Management GmbH.

Lange vor dem Ausbruch der Pandemie habe man den Schwerpunkt seiner Beschaffungstätigkeit auf Europa gelegt – das kommt dem Unternehmen nun zugute. Für Single-Source-Teile, also die „Einzelquellenbeschaffung“, seien Alternativen aufgebaut worden. Die Identifizierung sogenannter „Langläuferteile“ sei in einer sehr gut angestimmten Zusammenarbeit mit den Kollegen in den technischen Abteilungen von Optima erfolgt. Funk: „Ein eigens eingesetztes Taskforce-Management betreibt tägliches Monitoring und tauscht sich mit potenziellen Engpass-Lieferanten kontinuierlich aus.“ Für Kritisches hätte man entsprechende Lagerbestände aufgebaut.

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