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Logistik-Software Optimales Supply-Chain-Design erreichen trotz Unsicherheit

Ein Forschungsprojekt von Axxom, Henkel, der Uni Erlangen-Nürnberg und der Bergischen Uni Wuppertal identifiziert Erfolgsfaktoren für die Berücksichtigung von Volatilität (Schwankungen) bei der Gestaltung von Supply-Chains.

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Neue Ansätze eines Forschungsprojektes ermöglichen eine robuste Optimierung weltweiter Supply Chains, die beim Design der Supply Chains Unsicherheiten in den Eingangsdaten berücksichtige. Bild: Axxom
Neue Ansätze eines Forschungsprojektes ermöglichen eine robuste Optimierung weltweiter Supply Chains, die beim Design der Supply Chains Unsicherheiten in den Eingangsdaten berücksichtige. Bild: Axxom
( Archiv: Vogel Business Media )

Gemeinsam mit Henkel, der Bergischen Universität Wuppertal und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat die Axxom Software AG, München, den Einfluss schwankender Eingangsgrößen auf Produktions- und Logistiknetzwerke untersucht. In einem vor kurzem erfolgreich beendeten zweijährigen Forschungsprojekt identifizierten und entwickelten die Beteiligten an dem Forschungsprojekt für optimales Supply-Chain-Design neue Ansätze und Konzepte, mit denen sich die Volatilität beim Supply-Chain-Design berücksichtigen lässt.

Weiterentwickelte Optimierungsalgorithmen für Supply Chains

Die neuen Ansätze ermöglichen, wie es heißt, eine robuste Supply-Chain-Optimierung, die beim Supply-Chain-Design Unsicherheiten in den Eingangsdaten berücksichtigt. Dazu haben die Projektbeteiligten nach eigener Angabe unterschiedliche Optimierungsalgorithmen analysiert und speziell im Hinblick auf die Bewältigung von Volatilität und Unsicherheit weiterentwickelt. Die gefundenen Lösungen sollen so auch für ungünstige Eingangsdaten möglichst gut sein.

„Mit der Anwendung der neuen Lösungsalgorithmen haben wir wichtige Erkenntnisse zum Umgang mit unsicheren Eingangsgrößen erhalten“, erklärt Axel Richter, Projektleiter bei Henkel. „Besonders praxisrelevant ist der Einfluss schwankender Bedarfe auf die Bestandshöhe und die Lieferfähigkeit, die mit Hilfe der angewendeten Verfahren quantifiziert werden können. Die Anwendung von Strafkosten erlaubt dadurch die Priorisierung des Portfolios zum Beispiel nach Deckungsbeitrag oder Sortimentsstruktur.“

Die Erkenntnisse aus dem Bestandsmanagement helfen Henkel zudem, existierende Sicherheitsbestände auf Basis historischer Bedarfsverläufe zu bewerten.

Zentrale Einflussgrößen auf Supply Chains wurden identifiziert

Ein weiteres wesentliches Ergebnis des von der bayerischen Forschungsstiftung geförderten Projekts war die Identifikation zentraler Einflussgrößen auf die heutigen Supply Chains.

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