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Getränkelogistik Paulaner wird es zu eng

| Redakteur: Robert Weber

Die Münchener Brauerei Paulaner verlässt die Innenstadt und siedelt sich am Stadtrand der bayerischen Landeshauptstadt an. Auch die Logistik- und Lagerprozesse werden optimiert und proben schon mal den Umzug.

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Zu Eng: Auf dem Nockherberg ist kein Platz mehr für die Brauerei und ihre Logistikprozesse. Ein Umzug ist beschlossen. (Bild: Gamsbart unter GNU Lizenz, wikipedia.de)
Zu Eng: Auf dem Nockherberg ist kein Platz mehr für die Brauerei und ihre Logistikprozesse. Ein Umzug ist beschlossen. (Bild: Gamsbart unter GNU Lizenz, wikipedia.de)

Abschied vom Nockherberg: Die Paulaner Brauerei verlagert ihre Produktions- und Logistikprozesse nach Langwied in den Westen von München. Die Verwaltung bleibt am Stammsitz des Traditionsunternehmens in der Au. Die Bierexperten investieren einen dreistelligen Millionenbetrag in das neue Objekt. In der Au war am Ende kein Platz mehr für Wachstum, Leergut, Lkw und Logistikprozesse. Es gebe einfach zu wenig Platz zur Lagerung von Voll- und Leergut sowie zum Rangieren für Gabelstapler und Lastwagen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Kurzfristig werden die Getränkelogistiker in den Süden Münchens, nach Sauerlach, ausquartiert. Dort hat das Unternehmen bereits Flächen angemietet.

Nicht alle Mitarbeiter ziehen mit um

In München-Langwied entsteht auf 15 ha eine moderne Brauerei. Eine Option auf weitere 4 ha will Paulaner ebenfalls wahrnehmen, heißt es. Das bestehende Areal kommt auf 8,5 ha und wird wohl ein begehrtes Grundstück sein.

Die Au in München zählt zu den beliebtesten Quartieren der Metropole. Die Stadt München will Luxuswohnungen verhindern. 30% der Gebäude müssen geförderter Wohnraum sein, schreibt die Lokalpresse. Auch für die Mitarbeiter bedeutet der Umzug Veränderungen. Die Brauerei wird etwa 90 von ihren rund 900 Arbeitsplätzen abbauen, da die Prozesse effizienter gestaltet werden könnten, heißt es in einem Bericht.

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