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Logistikdienstleistunegen Red Bull und Mercedes in einem Lager

| Redakteur: Robert Weber

Die Loxxess AG, Tegernsee, hat ihr erweitertes Logistik- und Fulfillmentzentrum im fränkischen Aurach eröffnet. Mit einer Investition von 7,5 Mio. Euro wurde die Lagerfläche des Standorts um 18.000 auf rund 45.000 m² erhöht.

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Bei der Intralogistik wurde nicht gespart. Ingesamt investierte Loxxess 7,5 Mio. Euro in die Erweiterung. Bild: Loxxess
Bei der Intralogistik wurde nicht gespart. Ingesamt investierte Loxxess 7,5 Mio. Euro in die Erweiterung. Bild: Loxxess
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den bisher 80 regelmäßig Beschäftigten am Standort kommen mit der Erweiterung weitere 80 Frauen und Männer hinzu. „In der Spitze beschäftigen wir jetzt deutlich mehr als 200 Mitarbeiter in Aurach“, sagte Dr. Claus-Peter Amberger, Chief Executive Officer der Loxxess AG bei der Eröffnungsfeier. „Den Anfang machte im Jahr 2002 der amerikanische Sportartikelhersteller Burton Snowboards“, erinnert sich Amberger.

Damals galt es, innerhalb kürzester Zeit einen geeigneten Standort für das Europalager von Burton zu finden. „Wir konnten eine bestehende Halle übernehmen und innerhalb von drei Monaten so ausbauen, dass wir die hohen Qualitätskriterien von Burton erfüllt haben

Ein offenes Zolllager kann nicht jeder führen

Seitdem werden in Aurach Burton-Produkte von unterschiedlichsten Produktionsstandorten weltweit per Container angeliefert, kontrolliert, eingelagert und an Händler in ganz Europa, Nordafrika und den Nahen Osten geschickt. „Eine der logistischen Herausforderungen, an der der vorherige Dienstleister gescheitert war, bestand in der effizienten Führung eines offenen Zolllagers“, erläutert Amberger.

Loxxess lagert teilweise unverzollte Ware, die jedoch auf einem Lagerplatz unmittelbar neben verzollter Ware liegt, aber in der EDV separat geführt wird. Bei einer Kontrolle des Zolls kann Loxxess jederzeit sagen wie viele Teile verzollt sind und wie viele nicht.

Fixkosten auf mehrere Kunden verteilen

Während Burton ein eigenes Lager wünschte, in dem keine Fremdware umgeschlagen wird, die Prozesse ganz auf Burton abgestimmt sind und das nach dem sogenannten Open-Book-Verfahren abgerechnet wird, hat Loxxess in einer separaten Halle in Aurach mehrere andere Kunden in einem gemeinsamen Lager zusammengeführt. „Dadurch können Fixkosten auf mehrere Kunden verteilt werden“, so Amberger. „Der Hauptvorteil dieser Lösung ist jedoch, dass sich Nachfragespitzen und –täler bei unterschiedlichen Kunden ausgleichen und dass beispielsweise der Mitarbeitereinsatz leichter planbar und kontinuierlich ist.“

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