Ladungsmittel

Rewe ordert Logistiksystem mit Knickarmroboter

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Wie beim Friseur: Wenden, Waschen und Trocknen

Die aufgeklappten Kisten werden entlang einer staufähigen Fördertechnik zur Gebindewaschanlage transportiert. Damit die Gebinde gewaschen werden können, werden sie davor mit Hilfe eines C-Wenders gewendet. Dadurch ist auch gewährleistet, dass etwaiger grober Schmutz aus den Gebinden auf ein dafür vorgesehenes Abfallband fällt.

Die eigentliche Reinigung in der Gebindewaschmaschine wird durch die Temperatur des Waschwassers, die Einwirkdauer sowie die Wahl eines geeigneten Reinigungsmittels bestimmt. Durch die Ausführung als Spiralwaschmaschine ergeben sich zwei Vorteile: Zum einen wird der Energieverbrauch durch die geringere Wassermenge deutlich reduziert. Zum anderen erreicht man bei geringstem Platzverbrauch über die lange effektive Förderstrecke eine optimale Einwirkdauer. Der Gebindewaschmaschine ist ein Tunneltrockner mit mehreren Ventilatorstufen nachgelagert. Im Anschluss werden die Gebinde einer servogesteuerten Zuklappeinheit zugeführt, wo die Gebinde wieder zusammengeklappt werden.

Klappkisten werden gestapelt

Im Lager werden insgesamt drei Gebindetypen bearbeitet. Um den Lieferanten sortenreine Gebindepaletten zur Verfügung stellen zu können, ist die Sortierung der unterschiedlichen Typen notwendig. Die Kisten werden je nach Gebindeart einem von drei Säulenstaplern zugeführt, wo die Klappkisten auf eine Höhe von bis zu 2 m gestapelt werden. Immer wenn vier Gebindetürme, die für die Bildung einer Palette notwendig sind, fertig gestapelt sind, werden diese Türme zum Palettierer gebracht. Mit Hilfe eines Überschiebeblechs werden die Gebindestapel auf die Palette geschoben. Aufgrund des hohen Palettengewichtes ist es unumgänglich, die fertige Palette mit einem Umreifer zu sichern.

Für beschädigte oder nicht stapelbare Kisten ist im Konzept ein separater Überlauf für manuelle Nachbearbeitung vorgesehen. Ein Querverfahrwagen bringt die sortenreinen Gebindepaletten zu den für die jeweilige Type reservierten Pufferbahnen. Bis zu fünf Gebindepaletten werden auf diesen Schwerkraftbahnen gepuffert. Von dort werden sie von Flurfahrzeugen abgeholt und ins Blocklager gebracht.

Energieeffizienz stand im Fokus

Rewe International AG und Knapp legten bei der Konzeption der Gesamtanlage besonderes Augenmerk auf dynamisches Energiemanagement. Dieses Feature der Kisoft Reusables Management Solutions (Kisoft RMS) stellt über die gesamte Lebensdauer der Anlage den geringstmöglichen Energieverbrauch sicher. Auslastungsabhängige Steuerungsstrategien, redundante Linienführung sowie Bedarfseinschaltung helfen nicht nur, den Energieverbrauch dauerhaft zu senken, sondern sorgen auch dafür, dass der Bedarf an Verschleißteilen möglichst gering bleibt.

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