Umfrage

Risiken für Healthcare-Unternehmen weltweit

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Healthcare-Branche kann sich die Logistik zunutze zu machen

Bill Hook, Vice President, Global Strategy, UPS Healthcare Logistics kommentierte die Studienergebnisse wie folgt: „Ab sofort müssen die Unternehmen neue Wege der Innovation und Anpassung an rasche Marktveränderungen finden, und hier spielt die Lieferkette eine entscheidende Rolle.“

UPS helfe Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich, sich die Logistik zunutze zu machen, um etwa schneller in neue Märkte zu expandieren, ihre Lieferkette effizienter zu gestalten und den Kundenservice zu verbessern, um sich auf diese Weise Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Entwicklungen in der Healthcare-Branche auf globaler Ebene

Unternehmen aus der Gesundheitsbranche legen auch weiterhin einen Schwerpunkt auf die weltweite Expansion, wobei als wichtigste Wachstumsmärkte die USA, China, Indien, Japan und Brasilien genannt werden. Interessanterweise konzentrieren sich asiatische Firmen stärker auf eine weltweite Expansion als US-Firmen. So haben 75% der asiatischen Führungskräfte aus dem Gesundheitsbereich zur Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit kürzlich in neue Märkte rund um den Globus investiert, während es in den USA nur 58% waren.

Die Umfrage ergab jedoch noch weitere interessante Unterschiede zwischen den Regionen. So stellte der zunehmende Wettbewerb für lediglich 30% der befragten US-Unternehmen Anlass zur Sorge dar, während es bei den asiatischen Unternehmen 51% waren. Beim Thema Schutz des geistigen Eigentums zeigten sich 50% der Unternehmen in Asien beunruhigt – in Europa hingegen nur 34%.

Auch bei den Besorgnissen hinsichtlich Lieferketten zeichneten sich weitere eindeutige Unterschiede ab. Mit 71% zeigten sich die Unternehmen in Asien deutlich besorgter um die lieferkettenbedingte Produktsicherheit als die Unternehmen in den USA (53%) und in Europa (51%). Die Beschädigung und der Verderb von Produkten gaben in Asien und den USA mit 70 bzw. 67% deutlich mehr Anlass zur Sorge als in Europa, wo nur 27 diesbezügliche Bedenken äußerten.

Healthcare-Branche: Leiden in der Lieferkette

Die Globalisierung und die Markteinführung weiterer Spezialprodukte haben zu einer Erweiterung der Lieferketten und somit dazu geführt, dass die Besorgnisse um die Einhaltung gesetzlicher Auflagen sowie die Integrität und Sicherheit der Produkte bei den lieferkettenbezogenen Sorgen in diesem Jahr erneut an erster Stelle standen.

Die Einhaltung gesetzlicher Auflagen ist mit 73% die größte lieferkettenbezogene Besorgnis. Die Produktsicherheit wurde von 61% und die Beschädigung/der Verderb von Produkten von 56% der Befragten als besorgniserregend eingestuft. Das Kostenmanagement der Lieferketten stand insgesamt an zweiter Stelle; dieser Punkt wurde von 64% der Führungskräfte der Healthcare-Unternehmen als wichtige Besorgnis in Bezug auf die Lieferkette genannt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Unternehmen weiterhin sehr besorgt um das Management der Lieferkettenkosten, berichten jedoch auch über gewisse Erfolge in diesem Bereich. Nur 42% der 2011 weltweit befragten Führungskräfte meldeten Erfolge beim Kostenmanagement der Lieferketten. In den USA scheint es allerdings eine Besserung hinsichtlich des Kostenmanagements zu geben: Dort berichten 53% der US-Führungskräfte über Erfolge in diesem Bereich, während es im Jahr 2010 noch 44% waren.

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