Brexit Rotterdamer Hafen bereitet sich auf Brexit vor

Redakteur: Katharina Juschkat

Mit einer Flugblattkampagne und Schildern auf der Autobahn bereitet eine Kampagne von insgesamt 29 Partnern die Lkw-Fahrer und ihre Auftraggeber auf den bevorstehenden Brexit vor.

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Mit Flyern und Botschaften klärt die „Get Ready for Brexit“-Kampagne über die Änderungen ab 1. Januar auf.
Mit Flyern und Botschaften klärt die „Get Ready for Brexit“-Kampagne über die Änderungen ab 1. Januar auf.
(Bild: Ries van Wendel de Joode)

Am 1. Dezember fand in allen niederländischen Häfen der Brexit-Aktionstag statt. Dazu wurden an Lkw-Fahrer, die Fracht von und zu den britischen Häfen transportieren, Flugblätter verteilt. Über den zu den Häfen führenden Autobahnen prangen auf Matrix-Tafeln ab dem Aktionstag „Get Ready for Brexit“-Botschaften. Insgesamt kooperieren 29 Teilnehmer für die Kampagne miteinander, Mitglieder sind z.B. der Hafenbetrieb Rotterdam, der Zoll, Rijkswaterstaat und Portbase.

Was sich ab 1. Januar ändert

Die Aktion, u.a. organisiert vom Hafenbetrieb Rotterdam, soll bei den Fahrern und ihren Auftraggebern ein Bewusstsein dafür schaffen, was sich in den niederländischen Häfen ab dem 1. Januar 2021 durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ändern wird.

Ab diesem Zeitpunkt müssen die Zolldokumente an den Shortsea- und Fährterminals im Voraus über das Port Community System von Portbase digital angemeldet werden. Ist dies nicht der Fall, erhält der Fahrer keinen Zugang. Diese Vorgehensweise gilt für alle Fähr- und Shortsea-Terminals. Ziel ist es, die Güter auch nach Ablauf der Brexit-Übergangsfrist Ende des Jahres reibungslos durch die niederländischen Häfen zu leiten.

Flyer klärt Fahrer auf

Der am Dienstag verteilte Flyer zeigt den Fahrern, was sich für sie ab dem 1. Januar bei ihren Terminal-Besuchen ändern wird, und erklärt auch, zu welchem zeitlich befristeten Parkplatz Fahrer fahren müssen, wenn ihre Zollpapiere laut Brexit nicht in Ordnung sind.

Im Rotterdamer Hafen gibt es fünf Pufferparkplätze für Hunderte von LKW und einen zeitlich befristeten Parkplatz im Hafen von IJmuiden. Alle diese zeitlich befristeten Parkplätze sind mit Zäunen, Beleuchtung, sanitären Einrichtungen und Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet. Darüber hinaus wurde für jedes Fährterminal ein Verkehrszirkulationsplan erstellt, damit Verzögerungen so weit wie möglich vermieden werden können.

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