Überraschend! Starkes erstes Quartal macht Salzgitter-Entscheider Mut

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie der Stahlkonzern Salzgitter betont, ist das erste Quartal 2026 erfreulich verlaufen. Das führt nun dazu, dass man die Erwartungen für den Rest des Jahres anhebt ...

Beim Stahlkocher Salzgitter hat das Jahr 2026 gut begonnen, heißt es jetzt relativ unerwartet. Das halten die dortigen Manager für einen guten Anlass, die Prognosen deutlich zu erhöhen ...(Bild:  Salzgitter)
Beim Stahlkocher Salzgitter hat das Jahr 2026 gut begonnen, heißt es jetzt relativ unerwartet. Das halten die dortigen Manager für einen guten Anlass, die Prognosen deutlich zu erhöhen ...
(Bild: Salzgitter)

Die gute Entwicklung bei Salzgitter ist, wie es heißt, maßgeblich auf den Beitrag der Beteiligung am Kupferkonzern Aurubis zurückzuführen. Dass es gut läuft, kommt übrigens recht überraschend! Außer dem operativ erwarteten Ergebnisanteil sei der Erfolg überwiegend durch hohe Bewertungseffekte aus Metallpreisen positiv beeinflusst worden. Auch zeigten sowohl Stahlerzeugung als auch Handel – aber auch der Aspekt Technologie – Ergebnisverbesserungen, heißt es weiter. Laut vorläufigen Berechnungen blieb der Außenumsatz bei Salzgitter im ersten Quartal mit 2,3 Milliarden Euro stabil. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Valuation Exchangeable (Ebitda VX) sprang aber von 79 Millionen Euro im Vorjahr auf jetzt satte 280 Millionen. Das entsprechende Ergebnis vor Steuern (VX) kletterte auf 179 Millionen Euro (nach einem Verlust von 27 Millionen ein Jahr zuvor). Details sollen dann am 12. Mai veröffentlicht werden. Die Aktie legte daraufhin zuletzt um mehr als vier Prozent zu.

Salzgitter glaubt an 125 Millionen mehr beim Ebitda

Mit Blick auf das Gesamtjahr erwartet der Stahlkonzern nun ein Ebitda VX von 625 bis 725 Millionen Euro. Bisher wurden jeweils 125 Millionen weniger veranschlagt, muss man wissen. Das Vorsteuerergebnis VX dürfte mit 200 bis 300 Millionen Euro um jeweils 125 Millionen höher ausfallen. Der Umsatz soll sich bei rund 9,5 Milliarden Euro einpendeln. Aufgrund der vielfältigen geopolitischen Unsicherheiten bleibt aber die Prognostizierbarkeit sowohl in Sachen weitere konjunkturelle Entwicklung als auch in puncto Bewertung börsennotierter Wirtschaftsgüter eingeschränkt, merkt Salzgitter an. Die geplanten öffentlichen Investitions- und Infrastrukturprogramme führten außerdem noch nicht zu einer deutlichen konjunkturellen Belebung. Im weiteren Jahresverlauf seien positive Impulse aus den EU-Handelsschutzmaßnahmen zu erwarten. Insgesamt dürften sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen allerdings nur moderat verbessern.

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