Digitalisierung

SAP-Geschäft bei viastore ab jetzt mit Partner prismat

| Redakteur: Bernd Maienschein

CEO Philipp Hahn-Woernle: „Die viastore-Gruppe bewegt sich immer stärker hin zu einem Digitalisierungsunternehmen.“
CEO Philipp Hahn-Woernle: „Die viastore-Gruppe bewegt sich immer stärker hin zu einem Digitalisierungsunternehmen.“ (Bild: Maienschein)

Interessantes konnte Philipp Hahn-Woernle, CEO der viastore-Gruppe, auf der Jahrespressekonferenz des Stuttgarter Intralogistik-Spezialisten vermelden. Die Zusammenarbeit mit prismat soll beide Unternehmen an die Spitze der SAP-Premium-Partnerunternehmen führen und mit Dr. Harald Göbel hat viastore SOFTWARE seine Geschäftsführung gestärkt.

„In den nächsten Jahren werden sich die Daten verzehnfachen. 91 % der Industrieunternehmen investieren in den Bau von digitalen Fabriken im Herzen Europas. 90 % der Befragten sehen darin mehr Chancen als Risiken“, zitiert viastore-CEO Philipp Hahn-Woernle eine Studie der Frankfurter PricewaterhouseCoopers AG. Mit weltweit über 16.000 Nutzern der Standard-Warehouse-Management-Software „viadat“ ist sein Unternehmen längst mitten auf dem Weg vom klassischen Maschinen- und Anlagenbauer zum Systemintegrator und Softwarehaus.

2. Platz beim n-tv-Mittelstandspreis

Hahn-Woernles Unternehmen geht die Digitalisierung offensiv an, was sich nicht zuletzt im Gewinn des 2. Platzes beim n-tv-Mittelstandspreis in der Kategorie „Change“ manifestiert. „Die Auszeichnung ist wie ein Gesundheitscheck für uns“, so der Firmenchef. Der neueste Coup von viastore ist die Partnerschaft mit dem SAP-Experten prismat mit Hauptsitz in Dortmund und Niederlassungen in Ratingen, Bremen und Stuttgart. Dabei ist das Ziel der Kooperation klar: Weltweit will man als das SAP-Premium-Partnerunternehmen wahrgenommen werden.

Fin Geldmacher, Geschäftsführer bei prismat: „Wir können inzwischen sogar komplette ERP-Systeme implementieren.“
Fin Geldmacher, Geschäftsführer bei prismat: „Wir können inzwischen sogar komplette ERP-Systeme implementieren.“ (Bild: Maienschein)

Laut Fin Geldmacher, seit 2008 Mitglied der Geschäftsführung bei prismat, einem Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik, hat sein Unternehmen inzwischen über 250 SAP-Projekte erfolgreich abgewickelt. „Wir können inzwischen sogar komplette ERP-Systeme implementieren“, so Geldmacher. Dabei reicht das Leistungsportfolio von ERP über SCE, S/4HANA und LEONARDO bis hin zu SAP FIORI. Sein Unternehmen verfügt dabei über die meisten SAP Extended-Warehouse-Management-(EWM-)Projekte weltweit, validiert durch die Plattform Warehouse Logistics.

Kundenbedarfe im Fokus

Um die 2015 ausgegründete viastore SOFTWARE weiter auf Erfolgskurs zu halten, konnte man zum 1. Januar 2018 mit Dr. Harald Göbel als COO einen Mann mit jahrelanger Erfahrung bei SAP und abat gewinnen. Der Diplom-Physiker und promovierte Ingenieur Göbel hat sich die letzten 15 Jahre intensiv mit den Themen Intralogistik und Produktionsversorgung beschäftigt und wird das operative Geschäft bei viastore SOFTWARE verantworten.

Dr. Harald Göbel, neuer COO bei viastore SOFTWARE, freut sich darauf, viastores gute Positionierung am Markt weiter auszubauen.
Dr. Harald Göbel, neuer COO bei viastore SOFTWARE, freut sich darauf, viastores gute Positionierung am Markt weiter auszubauen. (Bild: Maienschein)

„Ich freue mich darauf, viastores gute Positionierung am Markt weiter auszubauen und die Softwareprodukte künftig noch intensiver am Bedarf des Kunden auszurichten“, sagt Göbel.

„viarobot“ scheut die Dunkelheit nicht

Wenn die Softwaresparte etwa 25 % des Umsatzes ausmacht, bedeutet das im Umkehrschluss nichts anderes, als dass man im „traditionellen“ Systemgeschäft immer noch drei Viertel des Umsatzes erzielt. Detlef Ganz, COO von viastore SYSTEMS, gibt aber keinen Kommentar dazu ab, welcher Unternehmensbereich mehr abwirft. Obwohl er ja „von der Systemseite“ kommt, wie er sagt, ist auch sein Credo: „Der Trend geht ganz klar in Richtung Software.“

Detlef Ganz, COO von viastore SYSTEMS: „Der Trend geht ganz klar in Richtung Software.“
Detlef Ganz, COO von viastore SYSTEMS: „Der Trend geht ganz klar in Richtung Software.“ (Bild: Maienschein)

Ganz präsentiert die autonome Lager- und Kommissionierlösung „viarobot“ für Einsätze in Industrie, bei Herstellern, im E-Commerce oder im Handel. Der 2016 zusammen mit einem israelischen Start-up entwickelte „Kleintransporter“ sei jetzt industriereif und mache überall dort Sinn, wo ein Transportproblem relativ schnell relativ flexibel gelöst werden müsse – also bei sich verändernden Gegebenheiten. Der Clou: „viarobot“ arbeitet auch im Dunkeln und in unbeheizten Räumen und bewegt dort mit bis zu 2 m/s Behälter in den Standardmaßen 400 mm × 300 mm oder 600 mm × 400 mm oder Kartons. Wegen seiner Flexibilität denke man bei viastore sogar über eine Mietlösung für den „viarobot“ nach.

Weitere Beiträge zu den Unternehmen:

viastore SYSTEMS

viastore SOFTWARE

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