Kühllogistik Schnelllauftore verbessern Energieeffizienz von Kühlhäusern

Der Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e.V. (VDKL) hat seinen neuesten Leitfaden für eine Verbesserung der Energieeffizienz von Kühlhäusern herausgegeben. Detailliert analysiert der Verband darin sämtliche möglichen Schwachstellen in Kühlanlagen, Kühlgebäuden und Logistik und empfiehlt Schnelllauftore, um Energie und Kosten zu sparen.

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Die hygienische Portylen-Pendeltür kann Thermoschleusen in Kühlhäusern sinnvoll ergänzen. Bild: Stricker Torsysteme
Die hygienische Portylen-Pendeltür kann Thermoschleusen in Kühlhäusern sinnvoll ergänzen. Bild: Stricker Torsysteme
( Archiv: Vogel Business Media )

In seinem neuen Leitfaden für eine verbesserte Energieeffizienz gibt der Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen praxisnahe Empfehlungen, an welchen Stellen mit welchen Maßnahmen in Kühlhäusern Kälteverluste vermieden und Energie gespart werden kann.

Wärmelast durch Türöffnungen häufig unterschätzt

Eine erhebliche Wärmelast (Kühlverlust) bilden Türöffnungen in Tiefkühlräumen und Kühlhäusern. Unter Punkt 4 definiert der Leitfaden Einflussgrößen, Ziele und Gegenmaßnahmen. Dabei weist der Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen besonders darauf hin, dass die Wärmelast durch Türöffnungen häufig unterschätzt werde, und erläutert weiter: „Bei der umschlagsstarken Nutzung von Tiefkühlräumen hat sie einen wesentlichen Anteil und muss deshalb bei Energieeffizienzmaßnahmen entsprechend berücksichtigt werden.“

Stricker-Torsysteme entwickelt und liefert seit vielen Jahren Tore und Türsysteme, die nach eigenen Angaben insbesondere die hygiene- und temperatursensible Lebensmittelindustrie für eine reibungslose und energieschonende Kühllogistik benötigt.

Automatische Schnelllauftore reduzieren Türöffnungszeiten

Beispiel Schnelllauftore: So weist auch der Leitfaden auf die Effektivität von Schnelllauftoren zur Reduzierung von Türöffnungszeiten in Kühlhäusern hin, insbesondere wenn diese zeitgesteuert und automatisiert sind. Pendeltüren und Streifenvorhänge, ebenfalls ein variantenreicher „Klassiker“ im Stricker-Programm, können nach Aussagen des Verbandes Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen Thermoschleusen sinnvoll ergänzen. Je nach Standort seien außerdem Luftschleieranlagen in Kühlhäusern zu empfehlen, heißt es weiter.

So betrage die Wärmelast von Kühlhaustüren ohne Tür oder Streifenvorhang im Sommer über 200 kW. Mit einem Streifenvorhang reduziere sich die Wärmelast bereits auf rund 100 kW, mit Schnelllauftor und Schleuse sogar auf etwa 10 kW. Der Leitfaden kann beim Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen unter info@vdkl.de bestellt werden.

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