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Lehmann-UMT Shreddergigant verarbeitet Paletten zu Kleinholz für eine Hackschnitzelheizung

| Redakteur: Jürgen Schreier

Rund 20.000 Euro will sich die Firma Erfal in Falkenstein künftig pro Jahr sparen. Möglich machen soll dies eine recht ungewöhnliche Maschine: ein Holzpaletten-Shredder der Lehmann-UMT GmbH in Jocketa.

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Der gewaltige Shredder von Lehmann-UMT verarbeitet Holzpaletten zu Hackschnitzeln für Heizzwecke.
Der gewaltige Shredder von Lehmann-UMT verarbeitet Holzpaletten zu Hackschnitzeln für Heizzwecke.
(Bild: Lehmann-UMT)

Zwar ist der 3,50 m hohe Shredder erst seit wenigen Wochen im Einsatz, doch ist sich Jörg Hoyer, Bereichsleiter Gebäudewirtschaft von Erfal, schon jetzt sicher, dass die Anschaffung eine kluge Entscheidung war: „Wir legen großen Wert auf Umweltfreundlichkeit. In diesem Zusammenhang ist uns CO2-Neutralität besonders wichtig.“ Dass Einwegpaletten, die ehemals weggeworfen oder umständlich zerkleinert und dann verbrannt wurden, nun als Hackschnitzel für behagliche Wärme im gesamten Firmenkomplex sorgen, kommt dieser Philosophie entgegen.

Nur an kalten Tagen muss zusätzlich noch mit Gas geheizt werden. „Aber in der Übergangszeit reicht das Holz aus dem Shredder“, schätzt Hoyer ein. 400 m³ sind es, die als Jahresvorrat dienen. Besonders trickreich: Unmittelbar nach dem Shreddern sorgen ein Vibrationsband sowie ein Magnet für die Trennung von Holz und Metall – im Konkreten sind es Nägel, die aufgefangen und später dem Schrott zugeführt werden.

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