Gesundheitsfördernd Sieger des Grammer European Spine Journal Award steht fest!

Redakteur: Peter Königsreuther

Grammer investiert in die Wirbelsäulenforschung: Bereits zum 21. Mal wurde in Wien der mit 20.000 Euro dotierte Grammer European Spine Journal Award verliehen – diesmal an Ulmer Forschende.

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Das war der 21. European Spine Journal Award, nebst feierlicher Übergabe in Wien (v.l.): Dr. Susanne Frohriep, R&D Senior Manager Global Ergonomics, Usability & Design bei Grammer, Preisträgerin Graciosa Q. Teixeira und Prof. Everard Munting, President Eurospine Foundation.
Das war der 21. European Spine Journal Award, nebst feierlicher Übergabe in Wien (v.l.): Dr. Susanne Frohriep, R&D Senior Manager Global Ergonomics, Usability & Design bei Grammer, Preisträgerin Graciosa Q. Teixeira und Prof. Everard Munting, President Eurospine Foundation.
(Bild: M. Steiger)

Gemeinsam mit dem „European Spine Journal“ fördert das Unternehmen Grammer mit dem Grammer European Spine Journal Award, wie es heißt, „herausragende Leistungen in der Grundlagenforschung und der angewandten Wissenschaft“. Warum ausgerechnet das Wirbelsäulenthema? Nun, Rückenschmerzen, erklärt Grammer, gehören weltweit zu den Hauptursachen für Arbeitsausfälle. Auch seien sie häufig mit Rück- oder Fehlbildungen der Bandscheiben verbunden. Das jetzt ausgezeichnete Forschungskonsortium der Universität Ulm besteht aus zehn Wissenschaftlern von Universitäten in Deutschland, Portugal und Schweden.

Neue Erkenntnisse über Bandscheibenprobleme

Die Ausgezeichneten gingen in einer Studie der Frage nach, welche Rolle eine Fehlsteuerung des körpereigenen Abwehrsystems bei Bandscheibenerkrankungen spielen könnte. Dabei ließ sich erstmals ein Zusammenhang zwischen geschädigtem Bandscheibengewebe und zellzerstörenden Plasmaproteinen aus dem körpereigenen Schutzmechanismus TCC (Terminal Complement Complex) nachweisen, wie man erfährt. Bei degenerativen Bandscheibenerkrankungen könnten sich aus dieser Erkenntnis Ansätze für neue therapeutische Möglichkeiten ableiten lassen, die gezielt mit der Aktivierung des Komplementsystems TCC arbeiten.

Wissenschaftlich fundierte Produktentwicklung

Für Grammer, einen weltweit führenden Nutzfahrzeug-Sitzhersteller, ist nicht zuletzt das Thema ergonomisches Sitzen von entscheidender Bedeutung. Mit der Vergabe dieses Awards unterstützt das Unternehmen deshalb seit über 20 Jahren aktiv die Wirbelsäulenforschung. Durch die daraus entstandenen Kontakte und ein großes Netzwerk hat das Unternehmen Zugriff auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, die wiederum direkt in die Produktentwicklung bei Grammer einfließen, wie es abschließend heißt. Der Award wird stets im Rahmen des europäischen Wirbelsäulen-Kongresses „Eurospine“ vergeben.

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