Beschaffung
Standardisierung als Schlüssel zur Automatisierung im operativen Einkauf

Von Christoph Moll * 5 min Lesedauer

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Der operative Einkauf steht unter Druck: Fachbereiche erwarten immer schnellere Beschaffungsprozesse und einfachere Nutzererlebnisse. Gleichzeitig müssen Einkaufsorganisationen immer mehr Vorgaben berücksichtigen – von Compliance- und ESG-Anforderungen über interne Freigabelogiken bis hin zu Budgetgrenzen und Kostenzielen.

Nachhaltige Automatisierung im Einkauf hängt weniger von der Oberfläche als von der Qualität standardisierter Beschaffungsinhalte ab.(Bild:  Beneering)
Nachhaltige Automatisierung im Einkauf hängt weniger von der Oberfläche als von der Qualität standardisierter Beschaffungsinhalte ab.
(Bild: Beneering)

Hinzu kommt, dass in zahlreichen Organisationen ein erheblicher Teil der Bedarfsbeschaffung weiterhin auf Basis von Freitextanfragen erfolgt und von manuellen Abstimmungen und individuellen Einzelfallentscheidungen abhängt.

Die Folge sind lange Durchlaufzeiten, hoher administrativer Aufwand und Einkaufsabteilungen, die große Teile ihrer Kapazitäten mit operativer Routinearbeit verbringen. Genau deshalb brauchen Unternehmen standardisierte Einkaufsinhalte. Dabei handelt es sich um vorverhandelte Beschaffungsinhalte, wie Lieferantenkataloge, Rahmenverträge, integrierte Marktplätze oder standardisierte Serviceprozesse, die sich automatisiert verarbeiten lassen. Sie bilden die Grundlage moderner Guided-Buying- und Intake-Lösungen.