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Luftfracht So lässt sich CO2 in der Luftfracht reduzieren

Rhenus ist das weltweit erste Unternehmen, das ein Programm zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxid im Luftfrachtbereich eingeführt hat. Der kostenlose Service namens „Rhegreen“ ermöglicht für Luftfrachtsendungen die Auswahl eines „grüneren“ Flugzeugtypen.

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Mit „Rhegreen“ startet der weltweit operierende Logistikdienstleister Rhenus das erste Programm zur Kohlendioxidreduzierung in der Luftfracht.
Mit „Rhegreen“ startet der weltweit operierende Logistikdienstleister Rhenus das erste Programm zur Kohlendioxidreduzierung in der Luftfracht.
(Bild: ©dell - stock.adobe.com)

Das von Rhenus Logistics Air & Ocean etablierte System „Rhegreen“ erstellt für Airline-Kunden Rankings. Berücksichtigt werden dabei der Flugzeugtyp, die Kraftstoffeffizienz und die betroffene Flugdistanz. Für jede Route errechnet die Rangliste das effizienteste Flugzeug in Bezug auf den CO2-Ausstoß. Wie Rhenus erklärt, wurde das Berechnungssystem von einer externen Organisation validiert. Es ermögliche Reduzierungen im CO2-Ausstoß von 10 bis 40 %.

Zukunft nachhaltig gestalten

Beispielsweise können Kunden durch die Auswahl des Airbus 350 oder des Boeing 787 Dreamliners für eine Sendung von 1000 kg vom Flughafen Amsterdam Schiphol nach Shanghai 1 t CO2 im Vergleich zum regulären CO2-Ausstoß auf dieser Strecke einsparen. Rhenus bietet den „Rhegreen“-Service ab sofort vom Flughafen Amsterdam Schiphol zu fünf Destinationen an: Chicago, Mexico City, Mumbai, Shanghai und Singapur, wobei eine Erweiterung des Angebots von Ursprungsorten wie Frankfurt, Brüssel und Madrid in den kommenden Monaten geplant ist, wie es heißt.

„Rhegreen“ ist eines von mehreren Projekten der Unternehmensinitiative Rhevo. Als Rhenus-eigene Innovationsinitiative richtet sich Rhevo an alle Mitarbeiter und soll innovative Ideen für Prozesse und Angebote durch digitale Konzepte fördern sowie neue Ideen für Services etablieren. „Die Nachfrage für eine nachhaltige Lieferkette steigt kontinuierlich. ,Rhegreen‘ ist ein wichtiger Schritt, um unseren Kunden die Chance zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Luftfracht zu bieten. Mit diesem kostenlosen Service können wir gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft nachhaltiger gestalten“, so Rhenus-Vorstand Tobias Bartz.

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Rhenus

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