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Verpackungstechnik Thimm startet Produktion in Duisburg

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Das Unternehmen Thimm Schertler Verpackungssysteme, Hauptsitz in Nordhausen/Thüringen, expandiert nach Duisburg, um sein Produktionsnetzwerk strategisch auszubauen und sein Großkundengeschäft langfristig zu sichern.

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Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe: „Dank der Nähe unserer Produktionsstandorte zu unseren Kunden können wir die Auftragsbearbeitung künftig noch besser steuern und Kapazitäten optimaler planen.“
Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe: „Dank der Nähe unserer Produktionsstandorte zu unseren Kunden können wir die Auftragsbearbeitung künftig noch besser steuern und Kapazitäten optimaler planen.“
(Bild: Thimm)

Der Hersteller von Verpackungssystemen wird einen neuen Standort im Duisburger Hafen eröffnen. Auf 8000 m2 Produktionsfläche sollen, Tor an Tor mit der Audi AG und Automobillogistiker Schnellecke, hauptsächlich Großladungsträger aus verschiedenen Materialkombinationen hergestellt werden. Ziel ist es, Audi im Rahmen eines integrierten Konzeptes mit Verpackungslösungen für den Export verschiedener Fahrzeugkomponenten zu versorgen. Der Produktionsstart ist für Anfang Oktober 2013 geplant. Rund 50 Arbeitsplätze sollen bei Thimm Schertler Verpackungssysteme in Duisburg entstehen.

Duisburg schließt Lücke bei Multimaterialverpackungen

Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe: „Als verlässlicher Partner in der Lieferkette begleiten wir unsere Schlüsselkunden im Rahmen integrierter Gesamtkonzepte sowohl in Deutschland als auch weltweit und leisten damit einen wichtigen Beitrag in ihrer Wertschöpfungskette. Gleichzeitig ist dies ein zentraler Baustein in unserer Wachstums- und Internationalisierungsstrategie.“

Mit dem Standort in Duisburg schließt Thimm im Bereich der Multimaterialverpackungen eine wichtige geographische Lücke im eigenen Produktionsnetzwerk. Schliep: „Dank der Nähe unserer Produktionsstandorte zu unseren Kunden können wir die Auftragsbearbeitung künftig noch besser steuern und Kapazitäten optimaler planen. Das führt zu mehr Flexibilität in unseren Prozessen. Darüber hinaus werden die Transportwege deutlich kürzer. Beides leistet einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeitsbilanz – auch auf Seiten unserer Kunden.“

Langfristige Absicherung des Großkundengeschäfts

In der Rhein-Ruhr-Region sieht er gutes Entwicklungspotenzial: „Perspektivisch wollen wir mit diesem Standort neben Audi weitere Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie sowie aus Technologiebranchen wie Medizin-, Mess- und Regeltechnik beliefern und unsere seit vielen Jahren entwickelte Kompetenz in diesen Branchen weiter ausbauen. Mit der Produktionsfläche in Duisburg sehen wir uns dafür optimal aufgestellt und sichern so das Großkundengeschäft in diesem Marktsegment langfristig ab.“

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