Logistischer Klimaschutz Toyota bekennt sich zu Pariser Abkommen

Redakteur: Peter Königsreuther

Beim Klimaschutz setzt Toyota Material Handling Europe zukünftig auf wissenschaftlich basierte Ziele, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

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Wissenschaftlich fundiert wird der Flurförderzeughersteller Toyota Material Handling den Klimaschutz angehen (hier Solarsysteme am schwedischen Standort Mjölby). So will man helfen, das 1,5-Grad-Celsius-Ziel der Vereinten Nationen und der EU zu erreichen.
Wissenschaftlich fundiert wird der Flurförderzeughersteller Toyota Material Handling den Klimaschutz angehen (hier Solarsysteme am schwedischen Standort Mjölby). So will man helfen, das 1,5-Grad-Celsius-Ziel der Vereinten Nationen und der EU zu erreichen.
(Bild: Toyota Material Handling)

Im Einklang mit dem Pariser Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels ist Toyota Material Handling Europe (TMHE) der „Business Ambition for 1,5 °C“-Kampagne von Science Based Targets (SBTi) beigetreten, wie das Unternehmen informiert. Damit verpflichtet sich der Flurförderzeughersteller dazu, wissenschaftlich fundierte Emissionsreduktionsziele zu verfolgen, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das soll entlang der gesamten Toyota-Wertschöpfungskette geschehen. Seine Treibhausgasemissionen werde TMHE nach eigenem Bekunden bis 2030 halbieren. Bis spätestens 2050 soll die Netto-null-Emission erreicht sein.

Jeder kann zur Emissionsreduzierung beitragen

Bisher haben sich über 900 Unternehmen, die eine Marktkapitalisierung von über 13 Milliarden US-Dollar repräsentieren, der Kampagne „Business Ambition for 1,5 °C“ angeschlossen, ist zu erfahren. Durch den Beitritt ist Toyota Material Handling Europe gleichzeitig Partner des Race to Zero, einer von den Vereinten Nationen unterstützten Kampagne. Damit folge Toyota dem dringenden Aufruf an die Unternehmen, sich Ziele zur Emissionsreduzierung im Hinblick auf die Begrenzung der Erderwärmung im gesteckten Rahmen zu setzen.

Das Unternehmen TMHE hat außerdem bereits mehrere Meilensteine auf dem Weg zu einem klimaneutralen Betrieb erreicht: So die Verringerung der CO2-Emissionen aus dem eigenen Betrieb um 29 Prozent seit 2012, die Netto-null-Emissionen in seinem größten Werk in Mjölby (Bild) und die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbaren Strom in allen Unternehmenseinheiten.

Hohes Engagement zur Dekarbonisierung der Logistik

Darüber hinaus hat sich TMHE zum Ziel gesetzt, bis 2031 bei den Scope-1- und Scope-2-Emissionen, also den Emissionen, die durch den eigenen Betrieb und durch eingekaufte Energie entstehen, Klimaneutralität zu erreichen. Zusätzlich wird das Unternehmen versuchen, die Scope-3-Emissionen, das heißt, die Emissionen, die indirekt in der gesamten Wertschöpfungskette entstehen, bis 2031 um 55 Prozent zu senken. Damit sei TMHE im Einklang mit dem europäischen Green Deal und „Fit for 55 Prozent“.

Das Bekenntnis zu den wissenschaftsbasierten Zielen bedeute auch, dass sich Toyota bei den Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden und dem Rest der Zivilgesellschaft verstärkt dafür einsetzen werde, schnell zu handeln, um mit eigenen Ideen die Dekarbonisierung der Logistikbranche voranzutreiben.

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