Umzüge

Umzugsunternehmer Klaus Zapf ist tot

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Trotzdem konnte der barttragende Wahlberliner messerscharf rechnen, sodass seine Firma rasch zu einem der umsatzstärksten Umzugsunternehmen in Europa heranwuchs – obwohl Zapf niemals einen Führerschein besaß.

Ein Multimillionär als Konzernschreck

Nach der Jahrtausendwende zog sich Zapf aus dem aktiven Umzugsgeschäft zurück. In die Schlagzeilen geriet er 2010 durch eine rechtskräftig gewordene Verurteilung zu Schadenersatz wegen Rechtsmissbrauchs aus dem Jahr 2007. Der Grund: Zapf war immer wieder mit Klagen gegen Aktiengesellschaften aufgefallen. Mit seiner Firma Pomoschnik Rabotajet GmbH (Der Helfer arbeitet) kaufte er systematisch Aktien auf und überzog die Vorstände der betreffenden Gesellschaften mit Klagen gegen deren Beschlüsse. Das brachte ihm den Titel „Schrecken der Konzerne“ ein, aber auch das erwähnte Schadenersatzurteil. Ziel dieser Aktionen sei es gewesen, so Zapf, den Wirtschaftseliten ihre Grenzen zu zeigen.

Am 20. August 2014 verstarb Klaus Zapf in Eppingen an den Folgen eines Herzinfarktes.

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