Chance für Deutschland

Die US-Hafengebühren könnten gegen chinesische Schiffe helfen

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Erstmals trifft ein Handelskrieg auch ein Transportmittel

Noch stärker wären aber andere Länder betroffen, wie es weiter heißt. Denn innerhalb der EU müssten vor allem Finnland (minus fünf Prozent), Dänemark (minus 4,4 Prozent) und Polen (minus drei Prozent) mit deutlichen Einbußen bei ihren Ausfuhren in die USA rechnen. Die Hafengebühren auf in China gebaute Schiffe sind eine neue Eskalationsstufe im Handelskonflikt, so Chowdhry. Und erstmals gerieten nicht nur Waren, sondern auch die Transportmittel selbst ins Visier. Besonders hart träfen die Maßnahmen demnach exportabhängige Schwellenländer, wie Costa Rica, Vietnam oder Pakistan. Denn deren Ausfuhren in die USA könnten um gut neun Prozent einbrechen. Als einer der wenigen Profiteure außerhalb Europas gilt allerdings Südkorea. Wie Deutschland, könnte Südkorea mit einem Exportzuwachs von rund zwei Prozent rechnen.

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