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Paketmanagement Vereinfachte Paketabwicklung dank neuer Handhelds

Redakteur: Gary Huck

Der Expressdienstleister DPD will alle seine Pickup-Paketshops in Deutschland mit Handscannern von Zebra Technolgies ausstatten. Das Projekt umfasst etwa 7000 Geräte.

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Die neuen Android-basierten Handhelds sollen die Paketabwicklung bei DPD effizienter und schneller machen.
Die neuen Android-basierten Handhelds sollen die Paketabwicklung bei DPD effizienter und schneller machen.
(Bild: DPD)

Die Handhelds vom Typ TC57 sind Android-basiert und nutzen eine von DPD selbst entwickelte Software zur Paketabwicklung und Dokumentation. Nach eigenen Angaben wird das Personal in den Shops von den Geräten intuitiv geführt und angeleitet, die Arbeitsprozesse sollen mit dem neuen System noch schneller durchgeführt werden können. Die Software des Unternehmens ist auch als App verfügbar. Die Paketsteuerung ist somit auch über Smartphones oder andere Android-fähige Endgeräte möglich. Laut DPD können Paketshop-Partner, die bereits mit Android-Geräten arbeiten, das neue System integrieren, ohne ihre bestehende Infrastruktur zu verändern. Peter Weilke, Paketshop-Manager, sagt dazu: „Mit unserer neuen Technik können wir unseren Paketshop-Partnern noch besser als bisher dabei helfen, offline und online sinnvoll zu verknüpfen, zum Beispiel in Form von Click-und-Collect-Lösungen.“

Der Expresszusteller gibt an, dass eine App-basierte Software flexibler einsetzbar ist und eine neue Zielgruppe bei der Suche nach Paketshop-Partnern erschließen könnte. Da das Programm über das Smartphone genutzt werden kann, wären in Zukunft auch Privatpersonen in der Lage, als Abgabepunkte für Pakete zu fungieren. Das Unternehmen denkt dabei an eine Erweiterung der „Nachbarschaftszustellung“. Per App könnte dieser Prozess besser reglementiert und dokumentiert werden. „Die hergebrachte Nachbarschaftszustellung ist eine Gefälligkeit, die gerade im städtischen Raum nicht mehr selbstverständlich ist“, sagt Weilke. „Mit einer App, die den Nachbarn gleichsam zum Paketshop macht, könnten wir neue Anreize setzen. Gleichzeitig würde dies dafür sorgen, den Prozess der Nachbarschaftszustellung verbindlicher zu gestalten und stärker an unsere digitalen Plattformen anzubinden.“

Cloud-basiertes Portal zur Geräteverwaltung

Die Handhelds von Zebra Technologies verfügen über ein 5-Zoll-Touchdisplay, eine 13-Megapixel-Kamera, einen schnellen sowie leistungsstarken Scanner und LTE-Konnektivität. Das Android-Betriebssystem und die ins Gerät integrierten Enterprise-Services sorgen laut DPD für Datensicherheit. Der Elektronikspezialist stellt mit Operational-Visible-Services (OVS) ein Cloud-basiertes Portal zur Geräteverwaltung zur Verfügung. Das ermöglicht eine transparente und effiziente Verwaltung der neuen Systeme, heißt es vom Paketspezialisten.

DPD verfolgt mit seinen Paketshops ein „Shop-in-Shop-Konzept“. Standorte sollen in bereits bestehende Geschäfte unterschiedlicher Branchen integriert werden. Kunden, die ein Paket abholen oder aufgeben, können so für zusätzlichen Umsatz in den Läden sorgen. Nach Angaben von DPD ist dieses Modell für immer mehr Partner ein erfolgreicher Weg, Onlineshopper zurück in die Filialen zu leiten.

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