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Fördertechnik Wasserstraßen mit Schiffsbeladern besser zu nutzen wissen

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Wasserstraßen stellen besonders in Ländern mit geringer Infrastruktur eine kostengünstige Transportalternative dar. Ihre effiziente Ausnutzung versprechen die Schiffsbelader von SMB International.

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Seit über 20 Jahren hat die SMB International GmbH in zahlreichen Ländern mehr als 80 Schiffsbelader realisiert.
Seit über 20 Jahren hat die SMB International GmbH in zahlreichen Ländern mehr als 80 Schiffsbelader realisiert.
(Bild: SMB)

Um die Häfen weit im Binnenland ohne Umladung der Fracht zu erreichen, werden kleinere Schiffe beladen. Voraussetzung für diesen kostengünstigen Transport ist, dass die Beladung schnell, sicher und unter Ausnutzung des verfügbaren Laderaums erfolgt. Seit über 20 Jahren hat die SMB International GmbH in zahlreichen Ländern in Europa, Südamerika und Südostasien mehr als 80 Schiffsbelader realisiert. Beladesysteme für Schiffe von 5000 bis 90.000 dwt (dead weight tonnage) wurden entwickelt – ganz gleich, ob ein stationärer Schiffsbelader eingesetzt wird oder ob mobile Beladeeinrichtungen auf Schienen die Kaimauer entlang fahren.

Schiffsbeladeanlagen für unterschiedliche Aufgaben

Bei der Schüttgutbeladung optimieren Kaskadenrutschen die Fließgeschwindigkeit des Materials und sorgen dadurch weitgehend für unbeschädigte Körnung des Schüttgutes. Zusätzlich minimiert eine gekapselte Absauganlage die Staubemission. Das Beschädigungsrisiko empfindlicher Waren wird durch die Rutschen stark vermindert – hohe Versicherungs- und Transportkosten werden vermieden.

Auslegerarm kombiniert mit einem Förderband

Für die Sackbeladung schwenkt ein Auslegerarm mit einem kombinierten Förderband über das Schiff. Über die daran senkrecht hängende Wendelrutsche gleiten die Säcke in den Laderaum. Am Ende der Wendelrutsche sorgt ein um 180° schwenkbarer Drehteller mit einem zweifach teleskopierbaren Förderband für eine zentimetergenaue Positionierung der Säcke bis in die hinterste Ecke des Laderaums.

Verladung wird an das Schüttgut angepasst

Beim kombinierten Schiffsbelader für Säcke und Schüttgüter sind Wendelrutsche und Kaskadenschurre am gleichen Ausleger montiert, die Verladung erfolgt hier wahlweise und in Anpassung an das Schüttgut. „Unsere SMB-Schiffsbelader können Schiffe bis zu einer Größe von 5000 bis 90.000 dwt, einer maximalen Länge von 145 m und einer Breite von 35 m beladen. Die Anlagen wickeln bis zu 1200 t pro Stunde ab – aber weitaus höhere Leistungen sind erreichbar“, erläutert Andreas Heckel, Geschäftsführer der SMB Group.

Hohe Fertigungstiefe am Standort Quickborn

Alle mechanischen und elektrischen Baugruppen und Module werden von SMB-Mitarbeitern am Standort Quickborn bei Hamburg entwickelt und gefertigt – Grundlage für die Umsetzung der Projekte und für die spätere Montage vor Ort. Für den Umbau von Altanlagen oder deren Kapazitätserhöhung bietet SMB ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Die individuelle Anpassung an bestehende Anlagen ist somit nicht nur für Reeder interessant.

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