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Nachhaltigkeit Weniger Emissionen beim Seetransport

| Redakteur: Gary Huck

Die BMW Group setzt sich für Nachhaltigkeit in der Transportlogistik ein. Um Emissionen zu reduzieren, hat sich der Autobauer nun der „Getting to Zero Coalition“ angeschlossen.

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BMW will beim Transport von Waren per Schiff in Zukunft nachhaltiger agieren.
BMW will beim Transport von Waren per Schiff in Zukunft nachhaltiger agieren.
(Bild: BMW )

BMW ist der „Getting to Zero Coalition“ beigetreten. Die Partnerschaft zwischen dem Global Maritime Forum, der Friends of Ocean Action und des World Economic Forum will bis 2030 emissionsfreie Schiffe für den Warentransport einsetzen. „Für die BMW Group sind Seetransporte zur Versorgung unseres internationalen Produktionsnetzwerkes und für die weltweite Fahrzeugdistribution essenziell“, sagt Jürgen Maidl, verantwortlich für das Produktionsnetzwerk und die Logistik bei BMW. „In der ‚Getting to Zero Coalition’, bei der Regierungen, Unternehmen und weitere crosssektorale Stakeholder zusammenarbeiten, sehen wir die einzige Chance, CO2-Emissionen nun auch im maritimen Sektor kontinuierlich zu minimieren.“

Nach Angaben des Autobauers sind maritime Transporte für die Hälfte der CO2-Emissionen in der Transportkette von BMW verantwortlich. Im Rahmen der Initiative will das Unternehmen vermehrt kohlenstofffreie Treibstoffe und neue Antriebskonzepte einsetzen, um auf lange Sicht den CO2-Ausstoß beim Transport auf null zu reduzieren.

Laut BMW gab man die Beteiligung an der Initiative nicht zufällig kurz vor der UN-Klimakonferenz vom 2. bis 13.Dezember 2019 bekannt. Seit 2008 ist der Konzern an der Konferenz beteiligt. Auch dieses Jahr soll das Münchner Unternehmen in Madrid wieder seine Expertise einbringen. BMW sponsert das Sustainable Innovation Forum (SIF) am 10. und 11. Dezember auf der Klimakonferenz.

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