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Coronakrise Weniger Lieferkettenstörungen seit Mai

| Redakteur: Gary Huck

Die Lage in den Supply Chains entspannt sich langsam. In der Normalität ist man damit aber noch lange nicht angekommen. Das Geschäftsrisiko ist, verglichen mit 2019, weiterhin hoch.

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In den Top 5 der Lieferkettenrisiken gibt es 2020 zwei neue Kriterien.
In den Top 5 der Lieferkettenrisiken gibt es 2020 zwei neue Kriterien.
(Bild: Riskmethods)

Die Supply-Chain-Spezialisten von Riskmethods haben den Risk-Report 2020 veröffentlicht. Laut dem Report nehmen die Störungen in den Lieferketten seit Mai langsam ab. Allerdings sei die Lage trotzdem noch volatil. Der Anteil Pandemie-bedingter Risiken lag im Mai trotzdem noch weit über den Werten von Januar und Februar 2020. Trotz der leichten Verbesserung bei Corona-bedingten Risiken könne es weiterhin zu Versorgungsengpässen kommen.

In den letzten Monaten stieg aber nicht nur das Pandemierisiko im Vergleich zum Vorjahr signifikant an. Das Cyber-Sicherheitsrisiko stieg verglichen zum Vorjahreszeitraum (Januar bis Mai) um 180 % an. Riskmethods führt das unter anderem auf die flächendeckende Heimarbeit zurück. Auch die Menschenrechts- und Arbeitsrechtsrisiken lagen um 69 % über dem Wert für 2019.

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