Interview
„Wer nur im eigenen Saft köchelt, hat schlichtweg einen Wettbewerbsnachteil“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Geschäftsführer Tobias Rappers verrät im Interview, warum die Trägheit vieler Betriebe gefährlich sein kann und wie wir wieder mehr Zukunftslust in der Industrie wecken.

Tobias Rappers ist Geschäftsführer der Maschinenraum GmbH. Der Maschinenraum ist ein geteiltes Ökosystem, das von Familienunternehmen für Familienunternehmen entwickelt wurde. Es vernetzt über 450.000 Mitarbeitende aus mehr als 80 Mitgliedsunternehmen und ermöglicht strukturierten Austausch zu allen Kernbereichen der Transformation.(Bild:  Maschinenraum/Dirk Walter)
Tobias Rappers ist Geschäftsführer der Maschinenraum GmbH. Der Maschinenraum ist ein geteiltes Ökosystem, das von Familienunternehmen für Familienunternehmen entwickelt wurde. Es vernetzt über 450.000 Mitarbeitende aus mehr als 80 Mitgliedsunternehmen und ermöglicht strukturierten Austausch zu allen Kernbereichen der Transformation.
(Bild: Maschinenraum/Dirk Walter)

Bürokratie und hohe Energiekosten sind die üblichen Verdächtigen, wenn es um die Sorgen der Industrie geht. Tobias Rappers, Geschäftsführer des Innovationsnetzwerks Maschinenraum, sieht das eigentliche Problem jedoch woanders: in der Trägheit von Erfolgsunternehmen. Ein Gespräch über das Ende von Herrschaftswissen, gescheiterte Innovationslabore und die dringend benötigte „Zukunftslust“ im deutschen Mittelstand.

MM Logistik: Herr Rappers, wenn wir auf die aktuellen Herausforderungen in der fertigenden Industrie blicken: Wo sehen Sie derzeit die größten Stolpersteine für Geschäftsführer?