Suchen

Logistik-Awards Werma erneut Innovations-Champion

Das Top-100-Siegel wird seit 1993 an Mittelständler vergeben – für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge. Jetzt hat Werma Signaltechnik wieder den Sprung unter die Top-100-Innovatoren geschafft – zum fünften Mal.

Firmen zum Thema

Werma-Geschäftsführer Matthias Marquardt plädiert dafür, so früh wie möglich mit seinen Kunden zu sprechen.
Werma-Geschäftsführer Matthias Marquardt plädiert dafür, so früh wie möglich mit seinen Kunden zu sprechen.
(Bild: Werma)

Der Signaltechnik-Hersteller Werma kann Altes loslassen und Neues wagen und hat dabei keine Angst vor dem Wandel. Vielmehr begreift man im baden-württembergischen Rietheim-Weilheim den Wandel als Chance. Die Juroren des Top-100-Wettbewerbs beeindruckte der Entwickler optischer und akustischer Signalgeräte in diesem Jahr besonders in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“. Dabei basiert der Innovationsprozess der Schwaben auf dem dreiphasigen „Werma Development System“: Idee – Projekt – Realisierung.

Schnelle Prototypen erwünscht

Betrachtungen von Zielgruppen, Kundenproblemen und Lösungsansätzen leiten diesen Prozess ein, bevor es zum Design-Thinking kommt, um interdisziplinär die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern; immer mit dem Ziel vor Augen, schnellstmöglich einen Prototypen zur Verfügung zu haben. Wie Werma angibt, führt man auf diese Weise jährlich etwa zehn bis fünfzehn neue Ideen weiter. Die aussichtsreichsten werden ausgewählt und in Form eines Entwicklungsprojekts verwirklicht.

Die hauseigene Softwareentwicklung gibt Werma als „wesentlichen Treiber“ für Innovationen an. Dabei hilft das Scrum-Verfahren, eine Methode für agiles Projektmanagement, mit der man „hervorragende Erfahrungen“ gemacht habe. Das Unternehmen werde nun nach und nach generell nach agilen Ansätzen ausgerichtet. Werma-Geschäftsführer Matthias Marquardt: „Uns ist es schon seit Langem wichtig, so früh wie möglich Gespräche mit den Kunden zu führen und anschließend flexibel darauf zu reagieren – genau dafür bieten agile Methoden einen perfekten Rahmen.“

(ID:46676973)