Ausblick

Wie wird 2023?

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„Der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal wird Unternehmen 2023 vor allem in Produktion und Intralogistik weiter dazu drängen, in vielen Bereichen zu digitalisieren und automatisieren“, sagt Sebastian Köhler, Business Development Manager Solutions bei Captron.(Bild:  Captron)
„Der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal wird Unternehmen 2023 vor allem in Produktion und Intralogistik weiter dazu drängen, in vielen Bereichen zu digitalisieren und automatisieren“, sagt Sebastian Köhler, Business Development Manager Solutions bei Captron.
(Bild: Captron)

Was wird in Ihren Augen die größte Herausforderung 2023?

Sebastian Köhler: 2023 werden uns hauptsächlich weiterhin Themen herausfordern, die uns auch schon in den letzten Jahren beschäftigt haben:

  • die Energiekrise und die sich anschließende Frage, wie wir in Produktion und Intralogistik Ressourcen sparen können;
  • und die Bauteileknappheit, die dafür sorgen wird, dass Unternehmen ihre Supply Chain wieder lokaler betreiben möchten – Stichwort Nearshoring.
  • Die größte Herausforderung für die gesamte Branche wird aber wohl weiterhin der Mangel an Fachkräften und qualifizierten Mitarbeitern sein, der sich noch weiter verschärfen dürfte.

Wie bereitet sich Ihr Unternehmen auf diese Herausforderung vor?

Wir versuchen, so weit wie möglich Prozesse zu verschlanken und gezielt automatisierte sowie digitalisierte Lösungen für Produktion und Intralogistik einzusetzen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass wir weniger auf Human Capital angewiesen sind, sondern zahlt gleichzeitig auf die Nachhaltigkeit der Lieferketten ein – was mit den gestiegenen Energiepreisen und den Sparmaßnahmen im letzten Jahr zu einem besonders relevanten Thema für uns und unsere Kunden geworden ist. Wir müssen verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen: schlanke und automatisierte Prozesse helfen uns dabei.

Worauf freuen Sie sich 2023 besonders?

Durch die Gründung von Captron Solutions sind wir in der glücklichen Lage, digitale Lösungen sowohl für unsere eigenen Prozesse als auch für andere mittelständische Unternehmen zu entwickeln. Dabei lernen wir von Projekt zu Projekt immer mehr dazu. Deswegen freue ich mich ganz besonders auf die geplanten Projekte und Innovationen, die wir in der Pipeline haben.

Welche wichtigen Trends sehen Sie für das Jahr 2023?

Der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal wird Unternehmen 2023 vor allem in Produktion und Intralogistik weiter dazu drängen, in vielen Bereichen zu digitalisieren und automatisieren. Dadurch werden der Bedarf sowie das Angebot an bezahlbaren Lösungen und neuen Geschäftsmodellen wachsen.

Gesamtlösungen aus Hard- und Software werden beliebter, und das Vertrauen in Cloud-Lösungen wird auch im Mittelstand zunehmen: Denn flexible Geschäftsmodelle wie Software-as-a-Service, die jederzeit up-to-date und je nach Bedarf verfügbar sind, werden immer gefragter. Im Zuge dessen werden zunehmend Robotic-as-a-Service-Modelle zum Einsatz kommen, die die Automatisierung weiter vorantreiben.

Die Benefits von Cloud-Lösungen liegen auch unter dem Gesichtspunkt des Fachkräftemangels klar auf der Hand: Denn welches mittelständische Unternehmen hat für sich schon genug IT-Ressourcen, um alle Applikationen up-to-date und sicher zu halten?

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