Ausblick

Wie wird 2023?

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„Um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern, setzen wir schon seit einiger Zeit auf die Unterstützung von Start-ups und tragen damit digitale Projekte in die Unternehmensgruppe“, sagt Oliver Schopp, Director Sales Logistic Systems bei Beumer Maschinenfabrik.(Bild:  www.RP07.de)
„Um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern, setzen wir schon seit einiger Zeit auf die Unterstützung von Start-ups und tragen damit digitale Projekte in die Unternehmensgruppe“, sagt Oliver Schopp, Director Sales Logistic Systems bei Beumer Maschinenfabrik.
(Bild: www.RP07.de)

Was wird in Ihren Augen die größte Herausforderung 2023?

Oliver Schopp: Die gestiegenen Energiekosten, der Fachkräftemangel und die Deglobalisierung der eigenen Lieferketten werden uns wohl noch eine ganze Weile beschäftigen. Dazu kommt die hohe Inflation, die unsere Wirtschaft weiterhin unter Druck setzt. Das alles wird die Investitionsbereitschaft der Unternehmen massiv ausbremsen. Wir schauen aber auch in diesen Krisenzeiten nach vorn. Unser Ziel ist es, bestmögliche Ergebnisse bei der Optimierung der Prozesse unserer Kunden zu erreichen, etwa im E-Commerce oder im KEP-Bereich.

Wie bereitet sich Ihr Unternehmen auf diese Herausforderung vor?

Um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern, setzen wir schon seit einiger Zeit auf die Unterstützung von Start-ups und tragen damit digitale Projekte in die Unternehmensgruppe: Dazu gehört etwa die Logistikplattform von Codept, die den Datenaustausch zwischen Händlern und Fulfillment-Dienstleistern vereinfacht. Dadurch sparen beide Parteien Zeit und Kosten. Holocene, ein ganz junges Unternehmen, bietet eine Cloud- und KI-unterstützte Software, mit der Anwender grenzüberschreitende Lieferkettenprozesse optimieren können. Das macht die Prozesse sichtbar, rückverfolgbar und baut Vertrauen zwischen allen Handelsbeteiligten auf.

Dazu unterstützen wir unsere Kunden dabei, mit ihren Systemen Kosten zu sparen, einen umweltbewussteren Ansatz zu realisieren und vor allem Markttrends zu folgen. Wir bauen deshalb vermehrt auf Softwarelösungen. Denn die Technologie, um unterschiedliche Waren sortieren und verteilen zu können, wird grundsätzlich komplexer: Nicht nur die Anzahl der zu versendenden Einheiten erhöht sich, auch die Zahl unterschiedlicher Formate steigt. Dieses Verhalten setzt sich auch nach der Coronakrise weiter fort.

Worauf freuen Sie sich 2023 besonders?

Ein Highlight wird sicherlich im April die Logimat in Stuttgart sein. Sie gehört zu den wichtigsten europäischen Branchenmessen für die Intralogistik und damit natürlich auch für die Beumer Group. Für uns stellt sie eine sehr gute Plattform dar, unsere Lösungskompetenz einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren. Wir werden verschiedene Sorter- und Digitalisierungslösungen ausstellen. Wir freuen uns natürlich auch auf die vielen anderen Messen, auf denen wir in diesem Jahr vertreten sein werden. Dort können wir direkt Kontakt zu den Besuchern aufnehmen, sie beraten, mit ihnen diskutieren und Informationen austauschen.

Welche wichtigen Trends sehen Sie für das Jahr 2023?

Digitalisierung ist unumgänglich, gerade um zum Beispiel die Leistung unserer Sorter zu erhöhen. Dabei spielt Data Analytics eine immer größere Rolle, um weitere Informationen in Echtzeit zu generieren. Mit den gewonnenen Daten lässt sich der Betrieb kontinuierlich verbessern und das wirkt sich positiv auf die Lebenszykluskosten aus. Damit wachsen auch die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich der steigenden Datenmenge. Es gilt, ihre Prozesse etwa im E-Commerce oder bei den Sortieralgorithmen effizient abzubilden. Dabei unterstützen wir unsere Kunden mit unserem Bereich Software Solutions, um ihnen deutliche Mehrwerte zu bieten.

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