Lagertechnik

Wiener Netze kauft Lagerlösungen aus Arnsberg

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die stationären Palettenregale Meta Multipal im neuen Zentralmagazin von Wiener Netze sind ausgelegt für den möglichen Katastrophenfall.
Die stationären Palettenregale Meta Multipal im neuen Zentralmagazin von Wiener Netze sind ausgelegt für den möglichen Katastrophenfall. (Bild: Robert Syrovatka)

Wiener Netze stellt als Betreiber der Verteilernetze in Wien und Umgebung die Strom-, Gas- und Fernwärmenetze zur Verfügung. So werden alle Netzleistungen unter einem Dach gebündelt. Für sein neues Zentrallager setzt Wiener Netze auf umfangreiche Lagereinrichtungen von Meta-Regalbau aus Arnsberg.

Rund 2,1 Mio. Kunden in Wien und Teilen von Niederösterreich und des Burgenlandes werden von Wiener Netze rund um die Uhr betreut. Über 23.000 km Stromnetz, 4600 km Gasnetz, 46 Umspannwerke und 11.000 Trafostationen kommt die Energie zu den Kunden in Wien und Umgebung. Etwa 1,5 Mio. Stromzähler und knapp 700.000 Gaszähler sorgen dafür, dass die Energie auch korrekt verrechnet werden kann.

Auftragswert von über 1 Mio. Euro

Die Ausführungen und Planungen der neuen Unternehmenszentrale auf dem Campus Wiener Netze in Wien-Simmering fanden in Kooperation mit der Betriebsberatungsfirma Econsult und der österreichischen Tochter von Meta-Regalbau statt. Ziel des umfangreichen Projekts war, auch ein neues Zentrallager samt den diversen Werkstätten zu errichten, um eine Zentralisierung der einzelnen Abteilungen auf 96.000 m² Nutzfläche zu erreichen.

Der für Meta-Regalbau relevante Teil des Auftrags im Wert von über 1 Mio. Euro umfasst drei Fachboden-Geschossanlagen, eine Vielzahl an Palettenregalen und Kragarmregalen für das Hauptmagazin sowie diverse andere Regale für sämtliche Werkstätten, welche in unzähligen Räumen verteilt sind. Wichtig war bei dieser Ausführung die Auslegung des Palettenregals für die Erdbebenzone 2, Bedeutungsklasse 4, um im Katastrophenfall die gesamte Infrastruktur aufrecht erhalten zu können.

Koordinierte Anlieferung größte Herausforderung

Wie Meta angibt, wurden circa 360 t Lagertechnik verbaut, wobei die Koordination der Anlieferung die größte Herausforderung darstellte. Für Gerhard Lichtl, den Geschäftsführer der österreichischen Meta-Tochtergesellschaft, war das Projekt eine besondere Herausforderung. „Zum einen ist der Projektumfang nicht alltäglich und zum anderen wollten wir unserer marktführenden Position in Österreich gerecht werden“, so der Manager. Sein Unternehmen habe aber gezeigt, dass es vom einzelnen Regal bis hin zu umfangreichen Projekten der passende Partner sei.

Weitere Informationen: https://www.meta-online.com/

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