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Autonomer Lufttransport Wingcopter gewinnt Flugwettbewerb in Ruanda

| Redakteur: Gary Huck

Auch in abgelegenen Gegenden sollten Hilfsgüter schnell und zuverlässig ankommen. Ein hessisches Start-up hat dafür eine Lösung entwickelt, die bei einem Wettbewerb in Ruanda prämiert wurde.

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Am Ziel angekommen liefert die Wingcopter-Drohne das Paket per Seilwinde aus.
Am Ziel angekommen liefert die Wingcopter-Drohne das Paket per Seilwinde aus.
(Bild: Wingcopter )

Das Drohnen-Start-up Wingcopter hat in Ruanda einen Flugwettbewerb gewonnen. Das Unternehmen wurde bei der „Lake Kivu Challenge“ in der Kategorie „Emergency Delivery“ zum Sieger gekürt. Zusätzlich erhielt das Start-up noch einen Sonderpreis für die Sicherheitsvorkehrungen seines Drohnensystems.

Der Wettbewerb fand im Rahmen des African Drone Forum 2020 im Februar statt. Am 5. Mai gab das Organisationskomitee die Ergebnisse bekannt. Durch die Challenge sollten autonome Lieferkonzepte für abgelegene Regionen in Afrika gefunden werden. Neben Wingcopter hatten im Februar noch neun andere Unternehmen ihre Lösungen präsentiert.

Die Drohnen mussten ein Hilfspaket auf die Insel Bugarura im Kivu-See bringen und wieder ans Festland zurückkehren. Die Flugdistanz für Hin- und Rückflug betrug laut Wingcopter 40 km. Nach Angaben des Start-ups schaffte die Drohne die Strecke zur Insel in zwölf Minuten.

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