Schienengüterverkehr

10 Jahre RTC und Lokomotion — eine Erfolgsgeschichte

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Für die beiden neu gegründeten EVU galt es nun, schnellstmöglich alle administrativen, personellen und technischen Hürden zu nehmen, um einen sicheren und zuverlässigen Eisenbahnbetrieb durchführen zu können. Lizenzen, auch für verschiedene Länder, waren zu beantragen, Personal zu finden und auszubilden, Lokomotiven zu kaufen oder zu mieten, Fahrplantrassen zu bestellen und vieles mehr. Am Abend des 16. Oktober 2001 war es dann soweit: In München-Riem und Verona QE setzten sich nahezu gleichzeitig die ersten zwei gemeinsam von Lokomotion und RTC traktionierten Züge in Bewegung.

Einzelwagen und Wagengruppen gehen als Ganzzug über die Alpen

Auch wenn Anfangsprobleme nicht ausblieben, hatte sich die Gemeinschaftsleistung von RTC und Lokomotion schon nach wenigen Monaten einen guten Ruf in der Transportwelt erworben: So erhielt man im April 2002 den Auftrag, die Neuwagenverkehre der Volkswagengruppe ab München Nord zum Importlager in Verona zu übernehmen. Auftraggeberin war damals die DB Cargo, mit deren Nachfolgerin DB Schenker Rail beide Gesellschaften nach wie vor vertrauensvoll zusammenarbeiten und schon verschiedene Zugprodukte neu- und weiterentwickelt haben.

Insbesondere im Wagenladungsverkehr ging und geht es dabei darum, Einzelwagen und Wagengruppen zu bündeln, schnell und marktfähig in Ganzzügen über die Alpen zu transportieren und den Kunden zuzustellen.

Armin Riedl, Geschäftsführer der Lokomotion, sagt zur Verkehrsentwicklung und den Zielen der Unternehmen: „Unser Ziel ist es nicht, im intramodalen Preiswettbewerb anderen EVU Verkehre abzujagen. Vielmehr setzen wir darauf, mit neuen Produkten zusätzliche Ladung auf die Schiene zu bringen.“

Dies belege auch die Statistik, wie es heißt: Stagnierten die Sendungszahlen via Brenner Ende der 90er Jahre, so habe sich das Verkehrsaufkommen speziell im kombinierten Verkehr über die Brennerachse in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

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