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Handelslogistik 119 Mio. Euro für neues Edeka-Lager

| Redakteur: Robert Weber

Die Regionalgesellschaft Edeka Minden-Hannover investiert massiv in ihre Logistik. Der Lebensmittelhändler baut am Standort Lauenau für 119 Mio. Euro ein neues Regionallager. Insgesamt will die Gesellschaft 252 Mio. Euro für ihre Logistikstrukturen ausgeben.

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Freuen sich über den Neubau: Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode, Samtgemeinde-Bürgermeister Uwe Heilmann, Edeka-Sprecher Mark Rosenkranz und Landrat Jörg Farr (v.l.n.r.) haben den Grundstein für das neue Lager in Lauenau gelegt. Bild: Edeka Hannover-Minden
Freuen sich über den Neubau: Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode, Samtgemeinde-Bürgermeister Uwe Heilmann, Edeka-Sprecher Mark Rosenkranz und Landrat Jörg Farr (v.l.n.r.) haben den Grundstein für das neue Lager in Lauenau gelegt. Bild: Edeka Hannover-Minden
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Neubau in Lauenau entsteht auf einem 330.000 m² großen Grundstück. Das neue Regionallager wird nach der Fertigstellung Ende 2012 über 150.000 m² Nutzfläche für alle Lebensmittelsortimente der Edeka Minden-Hannover verfügen.

Weitere Baumaßnahmen geplant

Die Investition ist die herausragende Maßnahme eines Gesamtkataloges mit weiteren Baumaßnahmen an fünf bestehenden Standorten, darunter auch ein Neubau im niedersächsischen Wiefelstede. Dort entsteht am Bestandsstandort ein Neubau, für den 50 Mio. Euro veranschlagt sind. Insgesamt investiert Edeka Minden-Hannover 252 Mio. Euro für den Ausbau der Logistikleistungen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Steigerung der Lagerumsätze

Das Unternehmen wird damit Kapazitäten schaffen, die in den kommenden Jahren eine Steigerung der Lagerumsätze um bis zu 40% zulassen, so die Verantwortlichen. Nach einer Bauzeit von mehr als einem Jahr wird das Regionallager Lauenau voraussichtlich ab Ende 2012 beginnen, die Einzelhandelsmärkte in Ostwestfalen und in Niedersachsen mit Waren zu versorgen.

Der Neubau ersetzt die Logistikstandorte in Minden und Sarstedt und wird etwa 650 Beschäftigten einen Arbeitsplatz bieten, die zum Großteil aus den Bestandsstandorten Sarstedt und Minden nach Lauenau wechseln.

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