Verpackung 155-t-Getriebe sicher verpackt nach Korea geliefert

Redakteur: Claudia Otto

Das 6,80 m lange, 4 m breite, 4,30 m hohe und 155 t schwere Getriebe für eine Schopfschere der Firma SMS Siemag aus Hilchenbach hat sich auf die Reise nach Korea gemacht. SMS Siemag entschied sich für AKF Siemers aus Hamburg als Logistikpartner. Dieser hat das beanspruchungsgerechte Verpacken direkt am Hamburger Hafen übernommen.

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Ein Grobwalzwerk in Korea ist das Ziel des gewaltigen Getriebes.
Ein Grobwalzwerk in Korea ist das Ziel des gewaltigen Getriebes.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Wir brauchten eine sehr hohe Fachkompetenz bei der Verpackung dieser empfindlichen Maschine“, sagt Harald Frank, verantwortlich für die Versandabwicklung bei SMS Siemag. „Deswegen haben wir uns für AKF Siemers entschieden.“

Ein Grobwalzwerk in Korea war das Ziel des gewaltigen Getriebes. Eine Schopfschere kann sehr dicke Bleche, beispielsweise für den Schiffbau, zuschneiden. Da hier sehr große Kräfte wirken, braucht man auch eine starke Getriebeleistung. In Hilchenbach im Siegerland produziert, bestand nun die Herausforderung darin, das Getriebe – dessen Schwerpunkt nicht im Zentrum liegt, was einen Transport zusätzlich erschwert – sicher nach Korea zu liefern.

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Vom Schwertransport übers Binnenschiff und die Holzkiste am Hamburger Hafen

AKF Siemers ist auf die Verpackung im Maschinen- und Anlagenbau spezialisiert. Nach einem Schwertransport per Lkw wurde das Getriebe mit einem Binnenschiff von Gelsenkirchen nach Hamburg gebracht. Ein gewaltiger Schwimmkran musste das 155-t-Getriebe sicher an Land bringen, damit es von den Mitarbeitern von AKF Siemers direkt vor Ort verpackt werden konnte.

Die Mietung eines solchen Krans kostet mehrere Tausend Euro – das Verladen musste also nicht nur sicher, sondern auch möglichst schnell vonstatten gehen, um die Kosten für den Kunden gering zu halten. Nach 30 min war das Getriebe sicher an Land und AKF Siemers stand zur Verpackung bereit. Die von AKF Siemers gefertigte maßgeschneiderte Holzkiste garantiert, dass die Maschine auf ihrem weiten Weg nach Korea nicht durch äußere Einflüsse geschädigt werden kann und vor Korrosion geschützt ist.

Maschine innerhalb eines Tages verpackt

Hauptsitz von AKF Siemers ist Hamburg-Veddel, „aber bei solch einer schweren Maschine kommen wir auch vor Ort in den Hafen und erledigen die Verpackung direkt hier“, sagt Projektabwickler Wolfgang Mengel. Dies spart dem Kunden Kosten und die Abwicklung geht schneller, als wenn ein erneuter Schwertransport auf der Straße stattfinden muss.

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