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Jubiläum 20 Jahre Gütegemeinschaft Kranservice

Redakteur: Gary Huck

Seit 1999 gibt es die Gütegemeinschaft Kranservice (GKS) schon. Im Rahmen einer ihrer Fachtagungen in Haiger bei Siegen feierte sie am 8. und 9. Oktober ihr Jubiläum.

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Mitglieder der Gütegemeinschaft Kranservice bei Vetter Krantechnik in Haiger.
Mitglieder der Gütegemeinschaft Kranservice bei Vetter Krantechnik in Haiger.
(Bild: Gütegemeinschaft Kranservice)

Anlässlich des Jubiläums hielt der Ehrenvorsitzende und Gründer der Gütegemeinschaft Kranservice Klaus Vetter einen Vortrag, der verdeutlichte, dass der Verband während des 20-jährigen Bestehens seine Ziele erreicht und manchmal sogar übertroffen hatte. Einer der Grundgedanken hinter der GKS sei gewesen, ein Gütesiegel einzuführen, dass Kranbetreibern die Betriebssicherheit ihrer Hebezeuge verbrieft. Die Prüfung der Krane sollten dabei GKS-Mitglieder vornehmen. Laut Vetter hat sich dieser Grundsatz bewährt, durch die Selbstverpflichtung der Mitglieder, die strengen Güte- und Prüfbestimmungen zu erfüllen hätten Unternehmen ihr Serviceangebot immer wieder verbessern können.

Der Austausch der Mitglieder der GKS zu Themen wie Kranservice oder der Anwendung von Regelwerken setzte ebenfalls Maßstäbe. Der Verband bietet auch Schulungsveranstaltungen und Ausbildungen, zum Beispiel als Prüfer und Sachverständiger an. Dadurch wäre die Gütegemeinschaft Kranservice zu einer zentralen Anlaufstelle für Aus- und Weiterbildungen im Kranservicebereich geworden. Aktuell hat der Verband 31 Mitglieder, die deutschlandweit etwa 500 Servicemitarbeiter beschäftigen.

Auf der Tagung zum 20-jährigen Jubiläum am 8. und 9.Oktober 2019 stand das Thema „Kranbahnen“ im Zentrum der angebotenen Vorträge. Die Bahnen würden laut Regelwerk als Teil des Bauwerks und nicht des Krans gezählt werden. Somit sei keine wiederkehrende Prüfung der Teile gefordert. Laut GKS zeigte sich jedoch in der Praxis, dass dort auch ermüdungsbedingte Risse auftreten können. Zusammen mit der Sicherheitsprüfung des Krans sollte dementsprechend auch eine Prüfung der Bahn durchgeführt werden. Wird ein Schaden entdeckt, müsse das nicht zwangsläufig kostenintensive Reparaturen mit sich bringen. Es gibt es eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten um Unfälle zu vermeiden, heißt es von der GKS.

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