Additive Fertigung

5 Gründe, warum 3D-Druck die Logistik revolutionieren wird

| Redakteur: Sebastian Hofmann

Auch der Logistik stehen tiefgreifende Umwälzungen durch den 3D-Druck bevor.
Auch der Logistik stehen tiefgreifende Umwälzungen durch den 3D-Druck bevor. (Bild: ©jean song - stock.adobe.com)

Kaum eine Technologie verändert die industrielle Landschaft in Deutschland momentan so sehr wie der 3D-Druck. Protolabs hat jetzt zusammengestellt, inwiefern durch ihn vernetzte Workflows vom Vertrieb bis zum Einkauf entstehen werden.

Weltweit wird der Umsatz der 3D-Druck-Industrie im Jahr 2020 Statista-Prognosen zufolge rund 22,4 Mrd. US-Dollar betragen. Auch hierzulande könnte die Technologie das Supply Chain Management grundlegend umstrukturieren. Protolabs, ein Anbieter von Rapid Prototyping und On-Demand-Produktion, hat nun zusammengefasst, welche fünf Kern-Benefits sie vor allem für die Logistik bereithält:

Weltweit erster Logistikdienstleister bietet 3D-Druck-Lösungen an

3D-Druck

Weltweit erster Logistikdienstleister bietet 3D-Druck-Lösungen an

28.06.18 - Über das Online-Portal von DB Schenker können Kunden seit gestern 3D-Druckaufträge bestellen und ausliefern lassen. Für sein neues Geschäftsmodell nutzt das Unternehmen ein Partnernetzwerk aus Start-ups und etablierten Betrieben. lesen

Benefit 1: Losgröße 1 wird wirtschaftlich

Verglichen mit anderen Fertigungsmethoden braucht es bei der additiven Fertigung kein spezielles Anlagen-Setup. Ist ein neues Modell zusammengestellt, kann direkt produziert werden – auch schon bei Losgröße 1. 3D-Drucker werden damit quasi zum mobilen Ersatzteillager für Unternehmen. Davon profitieren vor allem Branchen wie die Raum- und Luftfahrttechnik, wo es oft schnell sehr unterschiedliche Ersatzteile an verschiedenen Orten braucht.

Benefit 2: Die Geschwindigkeit innerhalb der Lieferkette nimmt zu

Heutzutage werden Kundenanforderungen immer individueller und anspruchsvoller – vor allem in puncto Lieferzeit. Additive Technologien machen es möglich ein Produkt in unterschiedlichen Ausfertigungen anzubieten oder in kürzester Zeit Sonderanfertigungen herzustellen. Mit traditionellen Verfahren ist das nur unter hohem Material- und Zeitaufwand schaffbar.

Auch Audi setzt 3D-Drucker ein, um Werkzeuge und andere Produkte schneller und wirtschaftlicher zu produzieren.

Benefit 3: Die Transparenz der Supply Chain steigt

Durch den Einsatz des 3D-Drucks verkleinert sich die Lieferantenkette, weil Produkte direkt von nur noch einem Lieferanten kommen. Heutzutage passieren die entsprechenden Bestellvorgänge an vielen Stellen schon online. Sämtliche operativen Einkaufsprozesse können Anwender so fast vollständig digitalisieren. Für den Einkauf wird es einfacher, Daten in Echtzeit zu überwachen und schnell auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren.

Benefit 4: Die Produktion komplexer Produkte wird einfacher

An vielen Stellen stößt die herkömmliche Fertigung heute an ihre Grenzen – etwa bei der Herstellung komplizierter Waren. Mit dem Einsatz von 3D-Druck werden solche Prozesse nicht mehr länger zur Herausforderung. Für die Produktion eines komplexen Produkts braucht man genauso lange wie für die Produktion anderer Werkstücke.

Die Fertigung komplexer Bauteile und Produkte ist kein Problem mehr – dem 3D-Druck sei Dank.
Die Fertigung komplexer Bauteile und Produkte ist kein Problem mehr – dem 3D-Druck sei Dank. (Bild: ©blackday - stock.adobe.com)

Benefit 5: Lagerhaltungskosten sinken beträchtlich

Neben einer Just-in-time-Lieferung ermöglicht die additive Fertigung auch eine hohe Variantenvielfalt. Durch On-Demand-Modelle sparen Betriebe Lagerkosten ein und bekommen die benötigten Güter individuell je nach Bedarf.

Hier gibt's weitere Beiträge zu Protoloabs und Audi!

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