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Distribution Alnatura-Verteilzentrum für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Redakteur: Claudia Otto

Für den Neubau des Verteilzentrums von Alnatura in Lorsch hat die Greenfield Development GmbH als Bauherr gemeinsam mit dem Endinvestor und dem Generalunternehmer Ed. Züblin AG die Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold erhalten.

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Das Bürogebäude wird mittels einer Geothermieanlage geheizt und gekühlt. Bild: Alnatura
Das Bürogebäude wird mittels einer Geothermieanlage geheizt und gekühlt. Bild: Alnatura
( Archiv: Vogel Business Media )

Das neue Verteilzentrum hat laut Greenfield – abgesehen von der markanten Holzfassade – eine Vielzahl von Nachhaltigkeitskomponenten. Im Lagerhaus gibt es eine Fußbodenheizung und -kühlung, die über eine Luft-Wasser-Wärme-Pumpe betrieben wird. Auf einen Gasanschluss konnte vollständig verzichtet werden.

Energie aus Sonne und Erdwärme für das Verteilzentrum

Die komplette Holzfassade ist aus unbehandeltem Lärchenholz und stammt aus heimischen Wäldern. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach liefert eine Leistung von 1 MWp. Das freistehende Bürogebäude ist in Holzständerbauweise errichtet worden und wird mittels einer Geothermieanlage geheizt und gekühlt.

Die Idee zur Zertifizierung kam den Angaben zufolge erst während der Bauphase, da die DGNB erst zu diesem Zeitpunkt begann, sich auch mit der Zertifizierung von Logistikimmobilien zu beschäftigen. Die nachgelagerte Zertifizierung stellte auch eine der größten Herausforderungen dar, da die im Zertifizierungsprozess vorgesehenen Punkte für die Prozessqualität nur teilweise dokumentiert waren.

Qualität des Verteilzentrums ist Gold-Zertifikat wert

„Umso mehr freuen wir uns, dass die Qualität der Halle alleine schon Gold wert ist“, so Jan-Gerd Bach als Geschäftsführer, der bei Greenfield für die Technik der Neubauprojekte zuständig ist. Die offizielle Übergabe des Zertifikats erfolgte am 29. Juni 2011.

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