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Fahrerlose Transportsysteme Alpla investiert in FTS-Flotte von Motum

Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) übernehmen beim Verpackungshersteller Alpla die Ver- und Entsorgung der Produktion für Südamerika. Modernste Li-Ion-Technik ermöglicht dabei maximale Einsatzzeiten ohne Wartung. Spezielle Fahrzeugausstattung sichert die Einhaltung der Hygienevorschriften.

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Bei Alpla sorgt zukünftig eine FTS-Flotte für flexible, barrierefreie Transporte.
Bei Alpla sorgt zukünftig eine FTS-Flotte für flexible, barrierefreie Transporte.
(Bild: SSI Schäfer )

Die Alpla-Werke Alwin Lehner GmbH & Co. KG im österreichischen Hard am Bodensee, einer der weltweit führenden Hersteller von Verpackungslösungen, hat Motum N.V. mit der Lieferung einer Flotte fahrerloser Transportfahrzeuge inklusive Software beauftragt. Die Geräte des FTS-Spezialisten, an dem SSI Schäfer seit 2015 eine Mehrheitsbeteiligung hält, werden die Ver- und Entsorgung der Produktion am Alpla-Standort Toluca, Mexico City, übernehmen. Dabei wird der Ausstoß von 15 Produktionsmaschinen automatisch aufgenommen und mit bis zu 850 Fahrten am Tag ins Lager oder in den Versandbereich verbracht. Zudem versorgen die automatisierten Fahrzeuge die Maschinen mit Leerpaletten.

After-Sales-Service gab den Ausschlag

Ein wesentliches Entscheidungskriterium für den Zuschlag stellte für Alpla neben der Wirtschaftlichkeit der zukunftsfähigen FTS-Technik insbesondere der wettbewerbsdifferenzierende After-Sales-Service von SSI Schäfer mit schnellen Reaktionszeiten und direktem Ansprechpartner vor Ort in Mexiko dar, wie es heißt. In Toluca kommen vier FTF vom Gerätetyp „2Stack“ zum Einsatz. Ausgesprochen niedriger Energieverbrauch, sehr hohe Leistung und äußerst geringe Anschaffungskosten machen diesen Intralogistik-Allrounder auch für anspruchsvollste Lageranwendungen zum idealen System, so das Unternehmen.

Die automatisierten Fahrzeuge sind mit der hochmodernen „2Lite“-Lithium-Batterietechnik ausgestattet. Diese wartungsfreien Energiespeicher bieten einen hohen Systemwirkungsgrad und sind damit ideal für maximale Einsatzzeiten (24/7/365) in der Produktionsumgebung von Alpla geeignet, so SSI Schäfer.

Features sichern Einhaltung der Hygienevorschriften

Um die speziellen Hygienevorschriften der Branche zu erfüllen, bietet die FTS-Flotte Alpla überdies besondere Features. So werden die produzierten Verpackungen während der Transporte mit einer auf den Fahrzeugen installierten, automatischen Verschlusslösung gedeckelt. Die schwarmintelligenten FTF generieren ihre Transportaufträge selbstständig über die Füllstands- beziehungsweise Fertigmeldungen der einzelnen Produktionsmaschinen. Verantwortlich dafür ist Motums hauseigenes Multi Agent Scheduling System (MASS), Bestandteil jedes Fahrzeugs. Die Lokalisierung erfolgt über Lasernavigation. Die Geräte werden ab Februar 2017 vor Ort im Einsatz sein und die Effizienz der innerbetrieblichen Transporte von Alpla deutlich erhöhen, wie es heißt.

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