Fördertechnik

Angetriebene Schwerlasträder optimal auslegen

24.06.2008 | Autor / Redakteur: Bernd Künne und Aljoscha Langenohl / Bernd Maienschein

Mit diesem Versuchsstand ist es erstmals möglich, eine genaue Abgrenzung der Betriebsgrenzen von Antriebsrädern in logistischen Anlagen für deren optimierten Einsatz vorzunehmen. Bild: TU Dortmund
Mit diesem Versuchsstand ist es erstmals möglich, eine genaue Abgrenzung der Betriebsgrenzen von Antriebsrädern in logistischen Anlagen für deren optimierten Einsatz vorzunehmen. Bild: TU Dortmund

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Angetriebene Schwerlasträder kommen in vielen logistischen Anwendungen im Bereich der Transporttechnik zum Einsatz. Räder mit Naben aus metallischen Werkstoffen und weichelastischen Bandagen ersetzen zunehmend solche aus Stahl, Grauguss oder Aluminium, weil Laufruhe, gute Kraftübertragung und die Fähigkeit, Stöße zu absorbieren, angestrebte Eigenschaften sind.

Angetriebene Schwerlasträder mit Naben aus metallischen Werkstoffen und weichelastischen Bandagen finden in vielen logistischen Anwendungen im Bereich der Transporttechnik, wie Flurförderzeuge, Regalbediengeräte und Elektrohängebahnen, Verwendung. Als Material für die Bandagen von Schwerlasträdern haben sich massive Polyurethane (PUR) durchgesetzt. Sie haben im Vergleich zu Kautschukprodukten bessere mechanische Eigenschaften wie hohe Reißdehnung, gute Einschneid- und Weiterreißfestigkeiten sowie geringe Abrieb- und Verschleißwerte.

Auf Grund von gestiegenen Anforderungen an derartige Schwerlasträder, die durch die überwiegend in der Logistik immer leistungsfähigeren und dynamischeren Systeme vorgegeben werden, hat die Lebensdauer dieser Antriebselemente einen bedeutenden Stellenwert angenommen. Ein Ausfall einer logistischen Anlage, bedingt durch die falsche Auslegung eines Antriebselements, führt in Zeiten der Just-in-Time-Fertigung durch die Stillstandszeit des Systems zwangsläufig zu beträchtlichen wirtschaftlichen und finanziellen Schäden.

Ein im Laufe der letzten Jahre gestiegener und in der Zukunft noch weiter steigender Automatisierungsgrad logistischer Anlagen der Transporttechnik hat einen Wandel in der Art der eingesetzten Flurförderfahrzeuge nach sich gezogen. Unstetigförderer, wie zum Beispiel Regalbediengeräte oder Elektrohängebahnen, die den ständig größer werdenden dynamischen Belastungen, die moderne und zukunftsträchtige logistische Anlagen an ihre Transportfahrzeuge stellen, gerecht werden, gewinnen eine wachsende Bedeutung.

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