Raus damit! Weg mit chinesischen Teilen in kritischer Infrastruktur

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Angesichts des Totalausfalls bei der Deutschen Bahn nach einer Störung des Bahnfunks plädieren Sicherheitspolitiker für ein Verbot von Komponenten aus China ...

Stopp für alle Züge, hieß es in dieser Woche bei der Deutschen Bahn. Der Funk ausgefallen! Das führen manche auf Bauteile aus China zurück, weshalb die Forderung wieder hochkocht, chinesische Komponenten aus kritischen Infrastrukturen in Zukunft herauszuhalten ...(Bild:  Bahn)
Stopp für alle Züge, hieß es in dieser Woche bei der Deutschen Bahn. Der Funk ausgefallen! Das führen manche auf Bauteile aus China zurück, weshalb die Forderung wieder hochkocht, chinesische Komponenten aus kritischen Infrastrukturen in Zukunft herauszuhalten ...
(Bild: Bahn)

Es ist ein grundsätzliches Problem in Deutschland, dass man im Bereich kritischer Infrastrukturen große Abhängigkeiten von chinesischen Komponenten hat und bereits jetzt viele chinesische Komponenten verbaut sind. Das äußerte jüngst der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter in einem Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen. Er halte ein Verbot des Ein- und Verbaus von Komponenten aller chinesischen Hersteller in kritische und sicherheitsrelevante Infrastrukturen deshalb für überfällig. Dabei gehe es auch nicht um einzelne Hersteller, sondern um die grundsätzliche Zweifelhaftigkeit Chinas, was das betreffe. Und Anfang des Jahres hatte bereits die EU-Kommission mit einem Gesetzesvorschlag die Initiative ergriffen, um umstrittene Anbieter von Netzwerktechnik künftig in Deutschland und anderen EU-Staaten verbieten zu können.

Bahn-Probleme lagen aber nicht an einem Cyberangriff

Bei dem Kommissionsvorschlag dürfte es insbesondere um chinesische Technologiefirmen wie Huawei und ZTE gehen. Was den jüngste Aufhänger angeht, so musste wegen einer Störung des Funks die Deutsche Bahn am 23. Juni 2026 den gesamten Zugverkehr stoppen. Tausende Fahrgäste steckten fest, weil Leitstellen und Lokführer plötzlich nicht mehr miteinander über Funk kommunizieren konnten. Dass die Bahn den Zugverkehr unabhängig vom Wetter komplett stoppen musste, sei äußerst ungewöhnlich. Bei der Wartung einer Kernkomponente des Bahnfunks GSM-R ist demnach ein Fehler aufgetreten. Einen Cyberangriff schloss die Bahn allerdings aus, wie auch gesagt werden muss.

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