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Unternehmensgründung Bosch gliedert Verpackungstechnik aus

| Redakteur: Gary Huck

Die Verpackungssparte von Bosch ist seit Anfang 2020 unabhängig. Die neue Marke Syntegon will sich in Zukunft vorrangig auf Nachhaltigkeit und eine Verbesserung des Service-Angebots konzentrieren.

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Der Syntegon-Hauptsitz wurde im Laufe des Jahres 2019 in Waiblingen aufgebaut.
Der Syntegon-Hauptsitz wurde im Laufe des Jahres 2019 in Waiblingen aufgebaut.
(Bild: Syntegon)

Syntegon Technology heißt das Unternehmen, das sich aus der Verpackungssparte der Bosch-Gruppe entwickelt hat. Bis Ende 2019 war die Abteilung als Bosch Packaging Technology bekannt. Laut Syntegon wurde der Verkauf an den neuen Eigentümer CVC Capital Partners planmäßig am 2. Januar 2020 abgewickelt. Das neue Unternehmen hat 6100 Mitarbeiter an über 30 Standorten, die Firmenzentrale befindet sich in Waiblingen bei Stuttgart.

Bereits im Juni 2018 hatte Bosch angekündigt, seine Verpackungssparte verkaufen zu wollen. Mitte 2019 war mit der luxemburgischen CVC dann ein Käufer gefunden. Da Syntegon nun nicht mehr Teil eines Großkonzerns mit unterschiedlichen Geschäftsbereichen ist, will man sich noch mehr an die Rahmenbedingungen der Zielbranche, der Verpackungsindustrie, anpassen.

Nach Angaben des Verpackungsspezialisten soll das Service-Angebot verbessert werden. Durch optimierte Prozesse will man zum Beispiel die Antwortzeiten bei Kundenanfragen verkürzen. In der Firmenzentrale in Waiblingen wird außerdem ein Kunden- und Technologiezentrum entstehen. Des weiteren will sich das Unternehmen auf eine nachhaltige Produktion konzentrieren. Anstatt Multilayer-Folien sollen Monomaterialien verwendet werden. Als Alternative zu Kunststoff wolle man auf Papierverpackungen setzen.

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